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Medizin

16. Mai 2012 Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft: Entwurf für Merkblatt veröffentlicht

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 3. Mai 2012 mit diesem Vorbericht die vorläufige Version eines Merkblatts zur Aufklärung, Einwilligung und ärztlichen Beratung zum Ultraschallscreening in der Schwangerschaft vorgelegt, das im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) erarbeitet werden soll.
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Fachinformation
Das Merkblatt soll erstmalig vor einer Ultraschalluntersuchung über die Rahmenbedingungen, den Untersuchungsverlauf und die möglichen Untersuchungsergebnisse informieren. Bis zum 4. Juni 2012 können interessierte Personen und Institutionen schriftliche Stellungnahmen zu diesem Vorbericht abgeben.

Bereits 2008 hatte das IQWiG einen – ebenfalls im Auftrag des G-BA erstellten – Bericht zum Ultraschall-Screening in der Schwangerschaft veröffentlicht. Darin wurde untersucht, wie zuverlässig Ärztinnen und Ärzte durch eine Ultraschall-Untersuchung Fehlbildungen erkennen.

Auch wenn Fehlbildungen selten sind, besteht bei jeder Ultraschalluntersuchung die Möglichkeit, dass Auffälligkeiten entdeckt werden, die dann zu folgenschweren Entscheidungen führen. Eine der zentralen Empfehlungen war, dass alle Schwangeren und ihre Partner deshalb vor der Untersuchung eine ausführliche, evidenzbasierte und allgemeinverständliche Aufklärung und falls nötig Beratung erhalten, in der ihnen auch das Recht erläutert wird, auf die Untersuchung zu verzichten. Das jetzt im Entwurf vorgelegte Merkblatt soll diese Aufklärung unterstützen, sie jedoch nicht ersetzen.

Quelle: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)


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