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Medizin

17. Juli 2017
Seite 2/3

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COPD ist weltweit die vierthäufigste Todesursache und wird künftig noch häufiger vorkommen

COPD-Erkrankungen stellen weltweit die vierthäufigste Todesursache – nach Herzinfarkt, Schlaganfall und Lungeninfektion – dar und kosten pro Jahr mehr als 3 Millionen Menschen das Leben. Auch in Deutschland gehört die COPD mit einer Prävalenz von etwa 13% zu den häufigsten chronischen Erkrankungen. Da sie Menschen in einem Alter über 40 Jahre betrifft, ist auch aufgrund der demografischen Entwicklung hierzulande mit einer Zunahme der Häufigkeit zu rechnen. So ist die COPD unter den 10 am häufigsten zum Tode führenden Erkrankungen die einzige mit zunehmender Prävalenz.

COPD-Verschlechterung genauso gefährlich wie Herzinfarkt

Insbesondere eine schwere Verschlechterung der COPD – zum Beispiel infolge eines Atemwegsinfekts), die im Krankenhaus behandelt werden muss, ist mit einer vergleichbar hohen Sterblichkeit verbunden wie ein Herzinfarkt. „Während bei einem Verdacht auf Herzinfarkt allerdings jeder sofort alarmiert ist und auch die Ärzte genau wissen, wie sie das Leben der Patienten retten können, ist ein solches, klar strukturiertes Vorgehen sowohl bei der Diagnose als auch bei der Therapie von COPD-Exazerbationen gerade in Allgemeinkliniken mitunter nicht garantiert“, betont Dr. Voshaar. „Dazu wären Lungenspezialisten und ein pneumologischer Wissenstransfer in die Allgemeinkliniken notwendig. Dies hat sich übrigens auch in der European-COPD-Audit-Studie abgezeichnet: Wenn ein Lungenspezialist vorhanden war, fiel die Sterblichkeit im Krankenhaus geringer aus.“

 

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