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Medizin

28. Mai 2020 Wadenkrampf: Patienteninitiative leistet Aufklärungsarbeit

Nächtliche Wadenkrämpfe können für Betroffene ein Alptraum sein. Neben den Schmerzen ist auch die geringe Akzeptanz für schmerzhafte Wadenkrämpfe in der Öffentlichkeit ein Problem für die Betroffenen, da ihr Leiden häufig verharmlost wird. In vielen Fällen nehmen die Betroffenen die Haltung ihres Umfelds an und zögern den Arztbesuch unnötig lange hinaus. Die Patienteninitiative „Gute Nacht Wadenkrampf“ von Cassella-med hat es sich daher zum Ziel gesetzt, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und Betroffene über schmerzhafte Wadenkrämpfe zu informieren. So werden auch Ärzte in der Aufklärungsarbeit unterstützt, und die Patienten können sich vorab informieren und ihre Symptome und Vorerkrankungen im Auge behalten.
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Schmerzhafte nächtliche Wadenkrämpfe sind keine Lappalie. Bei mehr als der Hälfte der Betroffenen treten die schmerzhaften Wadenkrämpfe mehrmals im Monat auf. Die Folgen reichen von bis zum nächsten Tag andauernden Schmerzen bis hin zu Verletzungen der Muskulatur, Schlaflosigkeit und einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität der Betroffenen. So erschwert die andauernde Müdigkeit den Alltag, die tägliche Arbeit wird beeinträchtigt und das Unfallrisiko wird erhöht.

Patienteninitiative ruft den Wadenkrampf-Monat Juni ins Leben

Die Patienteninitiative „Gute Nacht Wadenkrampf“ möchte die Betroffenen über schmerzhafte nächtliche Wadenkrämpfe informieren und somit die Ärzte in ihrer Aufklärungsarbeit unterstützen. Auch die Bevölkerung soll sensibilisiert werden. So hat die Initiative den „Wadenkrampf-Monat Juni“ ins Leben gerufen, um in dieser Zeit durch konzentrierte Maßnahmen, z.B. Advertorials, Presseartikel, Social-Media-Aktivitäten und Zusammenarbeit mit Betroffenen, verstärkt auf das Thema aufmerksam zu machen.

Website der Patienteninitiative hält umfassende Informationen bereit

Auf der Website www.gute-nacht-wadenkrampf.de wird den Betroffenen, der Leitlinie folgend (1), dazu geraten, zuerst selbst Maßnahmen zu ergreifen. Dazu zählen gezielte Dehnübungen, wie sie auch in Form von Expertenvideos und Anleitungen auf der Website zu finden sind, und Supplementierung von Magnesium. Es wird den Betroffenen jedoch auch zu einem Arztbesuch geraten, um mögliche Vorerkrankungen auszuschließen, Ursachen zu finden oder weiterführende Maßnahmen zu besprechen. Patienten können sich außerdem vorab auf der Website eine Übungsstrecke mit Dehnübungen, ein Schmerztagebuch und eine Checkliste für den Arztbesuch ausdrucken. Im neuen Magazin sind monatlich Neuigkeiten rund um das Thema Wadenkrämpfe und Gesundheit zu finden.

Wirksame Therapie

Da rezidivierende nächtliche Wadenkrämpfe mit Magnesium und Dehnübungen bei rund 2,8 Millionen Menschen in Deutschland (2) nicht ausreichend behandelbar sind, ist es wichtig, dass Betroffene ihren Arzt konsultieren und sich Hilfe suchen. Im Schnitt leiden Betroffene mehr als 2 Jahre, bis eine Therapie initiiert wird (3). Ärzte haben jedoch die Möglichkeit, mit weiteren Therapieoptionen Erfolge zu erzielen. Chininsulfat (Limptar® N) hat sich zur Therapie und Prophylaxe nächtlicher Wadenkrämpfe als wirksam herausgestellt, was sowohl durch klinische Studien und Cochrane Reviews als auch durch die Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) bestätigt wird (1). Es ist das einzige zugelassene Medikament zur
Therapie und Prophylaxe nächtlicher Wadenkrämpfe bei Erwachsenen in Deutschland, wenn die Wadenkrämpfe sehr häufig oder besonders schmerzhaft sind, behandelbare Ursachen ausgeschlossen wurden und nicht-pharmakologische Maßnahmen die Beschwerden nicht ausreichend lindern können.

Umfangreiches Material für Ärzte

Unter www.limptar.de stehen Ärzten umfangreiche Informationen zu den Behandlungsmöglichkeiten, der Studienlage und Hintergrundinformationen zu schmerzhaften nächtlichen Wadenkämpfen zur Verfügung. Auch Patienteninformationen für die Praxis sind als Download erhältlich.

Quelle: Cassella-med

Literatur:

(1) Lindemuth R et al. S1-Leitlinie Crampi/Muskelkrampf. 2017. In: Deutsche Gesellschaft für Neurologie, Hrsg. Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie. Online: www.dgn.org/leitlinien (abgerufen am 20.10.2019).
(2) Data on File: GfK in Zusammenarbeit mit Klosterfrau: Nächtliche Wadenkrämpfe in Deutschland. Oktober 2017.
(3) Diener HC, Baurecht W. Chininsulfat in der Therapie nächtlicher Wadenkrämpfe: Verträglichkeit, Compliance, Lebensqualität und Einfluss auf Symptome. Eine multizentrische nicht interventionelle Studie (NIS) bei Erwachsenen. MMW Fortschritte der Medizin 2019. S.6, 161.


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