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Medizin
03. November 2016

Wenn die Stimme versagt: Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten funktioneller Dysphonien

Die Stimme ist im Dauereinsatz: Sie ist das wichtigste Kommunikationsinstrument - insbesondere für berufliche Vielsprecher. Bei Patienten mit Stimmstörungen ist daher eine effektive Therapie gefragt. GeloRevoice® verspricht schnell spürbare Hilfe und lang anhaltende Symptomlinderung.

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"Neben der schriftsprachlichen Kommunikation und der Gebärdensprache ist die Stimme das Transportmittel der Wahl für inhaltliche Botschaften", stellt Beatrice Rathey-Pötzke, leitende Lehrlogopädin und Schulleiterin der IBAF-Schule für Logopädie in Kiel fest. Insbesondere im beruflichen Umfeld ist die Stimme ihrer Meinung nach heute von Bedeutung. Wenn diese versagt und keine organischen Ursachen vorliegen, spricht man von funktionellen Dysphonien. Diese können physischer oder psychischer Genese sein. Typische Symptome wie Heiserkeit, Halskratzen oder Räusperzwang stellen für berufliche Vielsprecher eine erhebliche Belastung dar.

Typologie: Stimmstörungen als "Berufskrankheit"

"Unter ponogenen Faktoren verstehen wir eine berufsbedingte Überlastung der Stimme, wie sie entsteht, wenn wir beim Arbeiten gegen andauernden Umgebungslärm ansprechen müssen", erklärt Rathey-Pötzke. Eine Lehrkraft könne beispielsweise in einer lauten Klasse in Anstrengungsmuster geraten, die das feine Gefüge der Stimmgebung in Unordnung bringen. "Wir sehen in der Logopädie viele Patienten aus typischen Sprechberufen wie Journalisten, Lehrer, Erzieher, Pastoren, Verkäufer mit viel Kundenkontakt sowie vermehrt auch Menschen, die in Call-Centern arbeiten", so die Logopädin. "Darüber hinaus gibt es Menschen, die unter Belastung regelmäßig mit einer Stimmstörung reagieren – so wie andere dann mit Magen- oder Hautproblemen zu kämpfen haben."

Vielsprecher versuchen trotz Stimmstörungen häufig, ihren Beruf auszuüben. Viele reagieren reflexartig mit Druck: So fangen sie zum Beispiel unwillkürlich an, sich zu räuspern, wenn sie einen "Frosch im Hals" spüren. "Sinnvoll wäre es vielmehr, in diesen Situationen den Druck herauszunehmen, was aber insbesondere im beruflichen Kontext nicht leicht umzusetzen ist", erläutert Rathey-Pötzke. Sie empfiehlt im ersten Schritt eine Schonungsphase einzuleiten und stimmbelastende Verpflichtungen abzusagen.

Um den Leidensdruck der Patienten effektiv zu lindern, gibt es viele verschiedene Lutschtabletten. "Aber gerade bei Kräutern muss man vorsichtig sein, denn manche trocknen die Schleimhäute aus", so die Stimmexpertin. "Was ich immer wieder empfehle und womit ich gute Erfahrungen gemacht habe, ist GeloRevoice®."

Beim Lutschen von GeloRevoice® Halstabletten entfalten die darin enthaltenen Gelbildner durch die Bindung von Speichel das schützende Revoice Hydro-Depot®. Dieses legt sich schnell spürbar auf die Schleimhaut und befeuchtet sie lang anhaltend. Zusätzlich enthaltene Mineralien und ein leichter Brauseeffekt regen den Speichelfluss an und sorgen so für eine gleichmäßige Verteilung des mucilaginösen Schutzfilms im gesamten Mund- und Rachenraum. "Das wird von vielen Menschen als wohltuend und angenehm beim Sprechen empfunden", beschreibt die Logopädin aus Kiel.

Quelle: Pohl Boskamp


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