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Medizin

12. Juli 2012 Zweijährige Vergleichsstudie zu Linagliptin und Glimepirid in „The Lancet“ veröffentlicht

Am 27. Juni 2012 veröffentlichte „The Lancet“ die Ergebnisse einer zweijährigen randomisierten, doppelblinden Vergleichsstudie an 1.552 erwachsenen Patienten mit Typ-2-Diabetes. Die Studie verglich die Wirksamkeit von Linagliptin und Glimepirid, indem die Absenkung des HbA1c im Vergleich zum Ausgangswert bei Patienten gemessen wurde, deren Blutzucker mit alleiniger Gabe von Metformin nicht ausreichend kontrolliert werden konnte.

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Die Daten zeigen, dass die Gabe von Linagliptin eine ähnliche Verbesserung des Blutzuckerspiegels bewirkt wie die Gabe des Sulfonylharnstoffs Glimepirid. Unter Linagliptin traten darüber hinaus signifikant seltener Hypoglykämien auf, und die Behandlung führte zu einem relativen Gewichtsverlust von 2,7 kg. Verglichen mit dem Sulfonylharnstoff Glimepirid kam es unter Linagliptin zudem zu signifikant weniger kardiovaskulären Ereignissen.

Das Profil von Linagliptin verglichen mit Glimepirid wird im Rahmen der laufenden Head-to-Head-Endpunktstudie CAROLINA weiter untersucht. Dabei handelt es sich um die erste Endpunktstudie, die einen DPP-4-Inhibitor einem aktiven Vergleichspräparat gegenüberstellt. Im Rahmen der Studie werden 6.000 Patienten über einen Zeitraum von fünf Jahren untersucht. Die Rekrutierung der Patienten soll dieses Jahr abgeschlossen werden.

*Linagliptin (Trajenta®) gehört zur Wirkstoffgruppe der DPP-4-Inhibitoren und wurde als eine einmal täglich einzunehmende Tablette in der Dosierung von 5 mg zur Therapie des Typ-2-Diabetes entwickelt. Linagliptin ist der einzige DPP-4-Inhibitor, der selbst bei Patienten mit eingeschränkter oder abnehmender Nieren- und/oder Leberfunktion keine Dosisanpassung erfordert. In Deutschland ist das Medikament derzeit nicht verfügbar.

Quelle: Boehringer Ingelheim, Lilly


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