Mittwoch, 5. Oktober 2022
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Medizin

Änderung der Arzneimittel-Richtlinie des G-BA schränkt Wundversorgung ein: BVMed für Verlängerung der Übergangsfrist

Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, warnt vor gefährlichen Engpässen bei der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Wundverbänden. „Mit der Änderung der Arzneimittel-Richtlinie im Bereich Verbandmittel und sonstige Produkte zur Wundbehandlung des Gemeinsamen Bundesausschusses werden in einem Jahr auf einen Schlag Hunderte Produkte zur Versorgung von Wunden nicht mehr zur Verfügung stehen. Dies betrifft insbesondere Menschen mit akuten und chronischen Wunden, die bisher auf ein ebenso breites wie auch bewährtes Angebot von Wundverbänden mit ergänzenden Eigenschaften, beispielsweise antimikrobiellen Wundverbänden, vertrauen konnten“, so BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll. Der deutsche MedTech-Verband setzt sich für eine Verlängerung der bislang vorgesehenen einjährigen Übergangsfrist sowie für eine Anpassung des Stichtages ein. Zudem braucht es verlässliche Vorgaben für einen Nutzennachweis im Zusammenhang mit der Aufnahme von jenen Produkten in die Erstattungsfähigkeit, welche durch die Richtlinie künftig nicht mehr als Verbandmittel zählen.

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