Montag, 5. Dezember 2022
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Medizin

Bei Grippe: Impfen und Händewaschen statt Antibiotika

Da Atemwegsinfektionen meist durch Viren ausgelöst werden, bringen Antibiotika keine Linderung. „Stattdessen wird der Patient nur unnötigen Nebenwirkungen ausgesetzt“, betont Prof. Dr. med. Mathias Pletz, Direktor des Instituts für Infektionsmedizin und Krankenhaushygiene in Jena. Allerdings können klassische Erkältungssymptome wie Husten, Schnupfen, Kopf- und Halsschmerzen auch die Folge einer bakteriell bedingten Lungenentzündung sein, die schnellstmöglich mit Antibiotika behandelt werden sollte. Um festzustellen, ob Viren oder Bakterien für die Erkrankung verantwortlich sind, benötigt es einen Test – dieser aber dauert 2-3 Tage und ist zudem nicht immer eindeutig. Viele Hausärzte verschreiben das Antibiotikum deswegen sicherheitshalber, erklärt der DGP-Experte. Denn falls doch eine Lungenentzündung vorliegt, sollte diese schnellstmöglich behandelt werden. Zweitens können sich auf dem Schleim, der sich bei Grippe in den Bronchien festsetzt, zusätzlich Bakterien ansiedeln, die eine Superinfektion verursachen.

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