Freitag, 2. Dezember 2022
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Medizin

Bei Parodontose-Behandlung droht Gefahr fürs Herz

Eine Forschungsarbeit von Prof. Dr. Cornelia Piper, stellv. Direktorin der Kardiologischen Klinik des Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW) unter der Leitung von Prof. Dr. Dieter Horstkotte, hat auf dem Europäischen Kardiologen-Kongress in München so große Beachtung gefunden, dass sie von über 4.200 Beiträgen in die Vorstellung der 30 besten Studienpräsentationen aufgenommen worden ist. Wichtigste Aussage der Untersuchung: Hochrisiko-Patienten sind vor zahnärztlicher Behandlung nach wie vor gut beraten, wenn sie ihren kardiologischen Untersuchungspass vorlegen. Die neuen Richtlinien der Deutschen Kardiologischen Gesellschaft haben bisher nicht dazu beigetragen, die Achtsamkeit der Zahnmediziner insbesondere gegenüber Vorsorgemöglichkeiten zu einer lebensbedrohlichen entzündlichen Herzerkrankung (Endokarditis) zu erhöhen.


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