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Medizin
09. Oktober 2020

Beinvenenthrombosen und Lungenembolien bei COVID-19 Patienten

In einer systematischen Übersichtsarbeit aller weltweit publizierten Daten zum Thema „Thrombose und Lungenembolie bei COVID-19-PatientInnen“ konnten Cihan Ay, Stephan Nopp, und Florian Moik von der Universitätsklinik für Innere Medizin I, Klinische Abteilung für Hämatologie und Hämostaseologie, Wien, nun erstmals genaue Daten zum Thromboserisiko von hospitalisierten COVID-19 PatientInnen ermitteln. Während Patienten, die zwar stationär, aber nicht auf einer Intensivstation betreut werden müssen, ein Risiko von 5-11% haben, erleiden zwischen 18 und 28% der COVID-19-Patienten mit schwerem Verlauf eine Beinvenenthrombose oder Lungenembolie.

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