Montag, 27. Juni 2022
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Medizin

Cholesterinspiegel: Mit Kern-Magnet-Resonanz-Spektrographie zur preiswerten und schnellen Untersuchungsmethode

Greifswalder Wissenschaftler suchen für eine Studie Probanden, die unter einer Fettstoffwechselstörung leiden. Diese treten häufig bei starkem Übergewicht und Typ 2 Diabetes auf. Die gewonnenen Daten nutzen die Forscher des Metabolic Center am Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin für die seit zwei Jahren laufende Studie zur „Quantifizierung von Lipoprotein-Subklassen mittels Metabolomics“.

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Ziel der angestrebten Untersuchung ist, mithilfe einer neuen Technologie, der Kern-Magnet-Resonanz-Spektrographie (Plasma-Metabolom-Untersuchung), eine preiswerte und schnelle Untersuchungsmethode zu entwickeln. Falls sich dieses Verfahren als geeignet herausstellt, können davon viele Patienten mit Veränderungen der Blutfette profitieren.

Fettstoffwechselstörungen sind weit verbreitet und gehen mit erhöhten Konzentrationen von Blutfetten einher und sind ursächlich für Gefäßverkalkungen und daraus resultierende Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall verantwortlich. Bestimmte Anteile der Blutfette wirken sich besonders ungünstig aus, andere wiederum verhalten sich weniger negativ oder haben sogar einen positiven Einfluss. Leider ist die exakte Labormethode zur Differenzierung außerordentlich aufwändig. Sie dauert lange, erfordert zu einem großen Teil Handarbeit und kann daher noch nicht im Klinikalltag zur Verfügung gestellt werden.

Erforderlich für eine Teilnahme an der Studie ist eine Blutentnahme von bis zu 40 ml. Die hierbei entstehenden Risiken entsprechen denen einer normalen Blutabnahme. Zuvor werden die Probanden über Ziele und Inhalte der Studie informiert und erhalten zudem einen Fragebogen, der Angaben zu Fettstoffwechselkrankheiten, derzeitiger Medikamenteneinnahme und Zeitpunkt der letzten eingenommenen Mahlzeit erfordert. Der Zeitaufwand beträgt etwa eine halbe Stunde.

Weitere Informationen und Anmeldungen bitte über Tel. 03834-86 55 01
oder laboratoriumsmedizin@uni-greifswald.de.

Quelle: Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald


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