Freitag, 2. Dezember 2022
Navigation öffnen
Medizin

NRW-Netzwerk widmet sich Spätfolgen von SARS-CoV-2-Infektion

NRW-Netzwerk widmet sich Spätfolgen von SARS-CoV-2-Infektion
©Photographee.eu - stock.adobe.com
Wie geht es Betroffenen nach einer SARS-CoV-2-Infektion und was steckt hinter dem Post/Long-COVID-Syndrom? Ein interdisziplinäres wissenschaftliches Netzwerk geht dieser Frage nach und widmet sich den gesundheitlichen und psychosozialen Spätfolgen nach Rekonvaleszenz von einer SARS-CoV-2-Infektion.

Gefördertes Projekt mit mehr als 2.000 Teilnehmenden

Gemeinsam soll eine standortübergreifende Kohorte mit mehr als 2.000 Patienten und Patientinnen aufgebaut werden, die nach einer ausgeheilten SARS-CoV-2-Infektion für mindestens 3 Jahre nachbeobachtet werden. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen fördert das Projekt im bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands mit rund 4 Millionen € Gesamtfördersumme in den kommenden 4 Jahren.
 
 

Lesen Sie mehr zu diesem Thema:

COVID-19: Quo vadis, Impfung und Arzneimitteltherapie?

Erschienen am 01.06.2021Seit Beginn der Corona-Pandemie werden Impfstoffe und Medikamente gegen das Virus SARS-CoV-2 erforscht und entwickelt. Die COVID-19-Impfungen weltweit gehen voran, allerdings wird es noch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen, bis eine ausreichende Durchimpfung erreicht werden kann. Vor allem in der Hochrisikogruppe der älteren Patienten ab 70 Jahren können vermehrt schwere COVID-19-Verläufe auftreten, die eine Sauerstoffgabe bzw. Beatmung erfordern. Für deren Therapie steht momentan kein wirksames Medikament zur Verfügung. In der OSCAR-Studie (Otilimab in Severe COVID-19 Related Disease) wird derzeit die Wirksamkeit und Sicherheit des monoklonalen Anti-GM-CSF-Antikörpers Otilimab zusätzlich zur Standardversorgung mit Kortikosteroiden, Remdesivir und Rekonvaleszenzplasma bei Erwachsenen mit schwerer COVID-19-bedingter Lungenerkrankung untersucht. Otilimab ist der bisher einzige monoklonale Antikörper, der eine signifikante Wirksamkeit in diesem Patientenkollektiv zeigen konnte. Prof. Dr. Tobias Welte, Direktor der Klinik für Pneumologie an der Medizinischen Hochschule Hannover, erläutert die Impfstrategie, die Arzneimittelentwicklung und die Therapiemöglichkeiten bei COVID-19.

Erschienen am 01.06.2021undefined

© Simon Lehmann - PhotoGranary / Fotolia.com
„Unsere Forschungsergebnisse können nicht nur zur Bewältigung der Langzeitfolgen dieser Pandemie relevant sein, sondern auch der Vorbereitung auf zukünftig zu erwartende Pandemien dienen“, so Prof. Dr. Oliver Witzke, Westdeutsches Zentrum für Infektiologie, und Priv.-Doz. Dr. Hana Rohn, Essen, die das Projekt mit Unterstützung durch das Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (IMIBE) der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen leiten.

Quelle: Universität Duisburg-Essen



Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"NRW-Netzwerk widmet sich Spätfolgen von SARS-CoV-2-Infektion"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der MedtriX GmbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.