Dienstag, 4. Oktober 2022
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Medizin

eAU über KIM wird künftig zur Pflicht

eAU über KIM wird künftig zur Pflicht
Ab Oktober 2021 sollen Arzt- und Zahnarztpraxen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen über den sicheren KIM-Dienst an die Krankenkassen übermitteln. Die sog. eAU ersetzt schrittweise die Papierversion und erleichtert Prozesse und Bürokratie. Praxen sollten sich daher rechtzeitig auf die künftig verpflichtende Übermittlung der eAU vorbereiten.
Der neue Standard im gesundheitlichen Kommunikationswesen trägt den Namen KIM. KIM steht für Kommunikation im Medizinwesen und ermöglicht den angeschlossenen Institutionen und Akteuren, sicher und standardisiert Informationen und Dokumente über Sektorengrenzen hinweg in einem geschlossenen System per Mail auszutauschen. Dabei schafft KIM im Gesundheitswesen echte Mehrwerte. Neben der barrierefreien Kommunikation zwischen den Leistungserbringern und Kostenträgern bietet KIM durch die verschlüsselte Kommunikation und die automatische Signierung mit der Institutionskarte (SMC-B) beim Versand die bei der Übermittlung sensibler Patientendaten gebotene Sicherheit. Daten können somit nur von denjenigen eingesehen werden, für die sie bestimmt sind, und nicht unbemerkt gefälscht oder manipuliert werden. Darüber hinaus ist die TI unter anderem die Basis für ein effektives Notfalldatenmanagement und die Nutzung von elektronischen Medikationsplänen auf der elektronischen Gesundheitskarte, was die Arzneimitteltherapiesicherheit verbessert. Ein zentrales Adressbuch garantiert außerdem die schnelle Auffindbarkeit aller angeschlossenen Institutionen, wodurch eine aufwendige und zeitintensive Suche nach Adressdaten entfällt. Neben den genannten Aspekten hat KIM aber auch weitere konkrete Auswirkungen auf den Praxisalltag. So wird beispielsweise ab dem 1. Oktober 2021 der verpflichtende Versand der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) eingeführt. Voraussetzung für die Übermittlung der eAU ist hierbei die Anbindung einer Praxis an die Telematikinfrastruktur (TI) zusammen mit einem Konnektor sowie die Nutzung des KIM-Dienstes. Daneben wird künftig der Versand von weiteren Formularen wie Entlassbriefe oder Befunde ebenfalls verpflichtend über KIM erfolgen.

Damit es zu keinerlei Komplikationen kommt und weiterhin ein reibungsloser Ablauf in den Praxen gewährleistetet und zugleich alle Anforderungen an Rechtssicherheit und Datenschutz eingehalten werden können, sollten Ärztinnen und Ärzte daher rechtzeitig die Grundlage schaffen, um an den erforderlichen Diensten teilnehmen zu können. Als Vorreiter in der Digitalisierung des Gesundheitswesens blickt CompuGroup Medical (CGM) auf weitreichende Erfahrung im Anschluss verschiedenster medizinischer Einrichtungen an die Telematikinfrastruktur zurück und verfügt über die nötige Expertise, um Praxen bei der Umsetzung aktueller und zukünftiger Anforderungen zu begleiten. Sichern auch Sie sich hier Ihren Zugang zur Telematikinfrastruktur.

Im Übrigen lohnt es sich, schnell zu bestellen. Die Mailadressen bei KIM enden alle mit @kim.telematik.de. CGM ermöglicht vor dem @-Zeichen die Wahlfreiheit für die Adresse – eine Hilfe für das Praxismarketing. Ist eine Adresse jedoch bereits vergeben, besteht keine Chance mehr, diese zu erhalten. Eine frühzeitige Bestellung erhöht daher die Chancen, sich die eigene Wunsch-Adresse sichern zu können. Ein weiterer Vorteil des Angebots der CGM: auch größere Praxen profitieren. So ist es sinnvoll, für die Praxis und/oder weitere Ärzte auch zusätzliche vollwertige KIM-Accounts hinzuzubuchen. CGM bietet diesen Service für 58 Cent pro Zusatzadresse im Basis-Account an.

Mehr Informationen erhalten Sie hier.

Quelle: CompuGroup Medical Deutschland AG



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