Dienstag, 6. Dezember 2022
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Medizin

Eisenmangel bei chronischer Herzinsuffizienz: Eklatante Unterversorgung bezüglich Diagnostik und Therapie

Eisenmangel bei chronischer Herzinsuffizienz: Eklatante Unterversorgung bezüglich Diagnostik und Therapie
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In aktuellen Studien (1, 2) wurden die wenigsten Patienten mit Herzinsuffizienz auf einen Eisenmangel hin untersucht und bei Therapiebedarf die wenigsten davon mit i.v. Eisencarboxymaltose behandelt. Für die Betroffenen stellt diese Unterbehandlung ein erhebliches Risiko dar. Denn ein Eisenmangel kann die Leistungsfähigkeit (3, 4) und die Lebensqualität (5, 6) beeinträchtigen und geht mit einer schlechteren Prognose (3, 7, 8) einher. Weiter zeigte eine retrospektive Analyse von Daten, dass herzinsuffiziente Patienten mit Eisenmangel, die i.v. Eisen erhielten, eine signifikant höhere Ein-Jahres-Überlebenswahrscheinlichkeit hatten als unbehandelte Patienten (p < 0,01, NYHA-Klassen gepoolt) (2).

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