Dienstag, 29. November 2022
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Medizin

Erneut kein eindeutig belegter Nutzen eines primären HPV-Screenings

Zum zweiten Mal hat sich das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) mit der Frage beschäftigt, ob es Gründe gibt für einen Wechsel von der zytologisch basierten Screening-Strategie zu einem HPV-Screening. Zum zweiten Mal konnte  dafür kein belegbarer Nutzen gefunden werden. In Ergänzung zum Bericht vom Januar 2012 hat das IQWiG in einem Rapid Report die neuesten Studienergebnisse ausgewertet und am 11. Juni 2014 veröffentlicht. Keine der Studien lieferte auswertbare Daten zu Gesamtüberleben, krankheits-spezifischer Mortalität, unerwünschten Folgen der Screeningstrategie und Lebensqualität. Eine Empfehlung für eine bestimmte Strategie inklusive Abklärungsalgorithmus konnte nicht ausgesprochen werden. Weiterhin konnten  Aussagen zu negativen Folgen durch eine HPV-Diagnostik aufgrund fehlender Daten nicht gemacht werden. Damit war die vom Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA)  ursprünglich geforderte Nutzen-/Schaden-Abschätzung nicht möglich.


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