Sonntag, 26. Juni 2022
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Medizin

Erste diagnostische Begleittests bei schwerem Asthma in Entwicklung

Das britisch-schwedische Pharmaunternehmen AstraZeneca und das amerikanische Gesundheitsunternehmen Abbott entwickeln künftig gemeinsam diagnostische Begleittest für Patienten mit schwerem Asthma. Mit den Tests sollen Patienten identifiziert werden, die von dem derzeit noch in klinischen Phase III-Studien untersuchten Antikörper Tralokinumab profitieren. Bislang gibt es noch keinen zugelassenen diagnostischen Bluttest bei Asthma.

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Abbott wird künftig diagnostische Tests zum Nachweis der Proteine Periostin und Dipeptidylpeptidase 4 (DPP-4) im Blutserum entwickeln und vermarkten. Beide Proteine gelten als prediktive Biomarker für das hochregulierte Protein Interleukin 13 (IL-13) bei Patienten mit schwerem Asthma. Während Periostin bereits als potenzieller Biomarker für Asthma beschrieben worden ist, wurde DPP-4 erst kürzlich als vielversprechender Biomarker durch MedImmune, dem Forschungs- und Entwicklungsarm für Biologika von AstraZeneca, identifiziert. Die diagnostischen Tests werden im Zusammenhang mit dem von AstraZeneca in klinischen Phase III-Studien untersuchten Tralokinumab entwickelt. Der humane monoklonale Antikörper hemmt IL-13, dem eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Asthma zukommt.

Personalisierte Medizin für Patienten mit Atemwegserkrankungen

"Die Zusammenarbeit mit Abbott bei der Entwicklung einer begleitenden Diagnostik für Tralokinumab ist ein wichtiger Schritt, um auch Patienten mit schwerem Asthma innovative Behandlungsoptionen zur Verfügung zu stellen", sagte Dr. Alexander Biedermann, Vice President Medical, AstraZeneca. "Behandelnde Ärzte können diese Tests nutzen, um Patienten zu identifizieren, die besonders von Tralokinumab profitieren und so ihr Asthma besser kontrollieren können. Das ist ein großer Fortschritt hin zur personalisierten Medizin, die auch den Patienten mit Atemwegserkrankungen eine entscheidende Therapieverbesserung verspricht."

Personalisierte Therapien stehen im Zentrum der Entwicklung neuer Therapeutika bei AstraZeneca. Die Partnerschaft mit Abbott folgt der Unternehmensstrategie, durch die Zusammenarbeit mit externen Partnern diagnostische Tests zu entwickeln, die das Leben von Patienten verbessern.

Umfangreiches Phase III-Studienprogramm zu Tralokinumab

Das Phase III-Studienprogramm untersucht die Sicherheit und Wirksamkeit von Tralokinumab bei der Reduktion von Exazerbationen bei erwachsenen und jugendlichen Patienten, die trotz der Therapie mit inhalativen Kortikosteroiden und langwirksamen Beta-2-Sympatomimetika ein schweres, unzureichend kontrolliertes Asthma aufweisen. Die klinischen Studien analysieren darüber hinaus die Wirkung des Antikörpers auf die Lungenfunktion sowie auf von Patienten berichtete Asthmasymptome und Lebensqualität. Zudem wird ermittelt, ob der Nachweis der Proteine Periostin oder DPP-4 im Blutserum dazu beitragen kann, Patienten zu identifizieren, die am ehesten von einer Therapie mit Tralokinumab profitieren.

Quelle: AstraZeneca


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