Mittwoch, 10. August 2022
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Medizin

EULAR-Daten zu Tocilizumab in der Therapie der RA und RZA

Bei Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA), die mit RoACTEMRA® (Tocilizumab) in Kombination mit Methotrexat (MTX) behandelt wurden und unter der Therapie eine niedrige Krankheitsaktivität erreicht haben, kann MTX bei anhaltend guter Krankheitskontrolle abgesetzt werden. Dies geht aus zwei neuen Auswertungen der Phase-III-Studie COMP-ACT hervor, die beim diesjährigen Kongress der European League Against Rheumatism (EULAR) in Amsterdam präsentiert wurden. Die Analysen untersuchten die im MRT messbaren Veränderungen von Gelenkschäden sowie die patientenrelevanten Parameter (patient-reported outcomes, PROs) bei Patienten, bei denen MTX abgesetzt wurde im Vergleich zu Patienten, die weiterhin RoACTEMRA in Kombination mit MTX erhielten (1,2). Aus weiteren Studiendaten zu dem IL-6-Rezeptorinhibitor geht hervor, dass Patienten unter einer RoACTEMRA-Monotherapie eine signifikant längere Verweildauer erreichen als unter einer Therapie mit TNF-Inhibitoren in Kombination mit MTX (3).

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