Dienstag, 29. November 2022
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Medizin

Gendefekt in Sucrase-Isomaltase erhöht Risiko für Reizdarmsyndrom

Wodurch das Reizdarmsyndrom hervorgerufen wird, wurde bislang nur vermutet. Ernährung, Infektionen, Immunreaktionen, Stress und Erbdefekte galten zwar bereits als mögliche Einflussfaktoren, konnten bisher aber nicht sicher als Auslöser nachgewiesen werden. Prof. Dr. Hassan Y. Naim vom Institut für Physiologische Chemie der TiHo und Prof. Dr. Mauro D’Amato vom Karolinska Institutet in Solna untersuchten gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus 30 Einrichtungen in Schweden, Deutschland, den USA, Italien und Spanien Erbmaterial betroffener Personen – und wurden fündig: Ihre Studie zeigt, dass ein bestimmter Gendefekt dazu führt, dass die Betroffenen leicht verdauliche Kohlenhydrate wie Zucker und Stärke nicht verarbeiten können. Bei Patienten mit Reizdarmsyndrom tritt die Veränderung im Erbgut doppelt so häufig auf wie bei gesunden Menschen.

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