Mittwoch, 5. Oktober 2022
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Medizin

Gen-Verlust wird durch andere Gene ausgeglichen

Neue Methoden zur Veränderung des Erbguts sind derzeit in aller Munde: Mit der CRISPR/Cas-Methode beispielsweise können Wissenschaftler Teile des genetischen Code eines Gen ausschneiden und es dadurch ausschalten. Daneben gibt es auch Wege, die Übersetzung von Genen in Proteine zu verhindern. Beide Herangehensweisen verhindern also die Bildung eines bestimmten Proteins und sollten daher vergleichbare Folgen für einen Organismus haben. Es hat sich aber gezeigt, dass es unterschiedliche Konsequenzen haben kann, wenn ein Gen ausgeschaltet oder lediglich blockiert wird. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut in Bad Nauheim haben nun herausgefunden, dass andere Gene für ein ausgeschaltetes Gen einspringen und die Auswirkungen abmildern oder sogar komplett ausgleichen können. Bei einer Blockade der Protein-Produktion scheint es zu einer solchen Kompensation dagegen nicht zu kommen. Die Ergebnisse helfen dabei, die Befunde molekularbiologischer Studien korrekt zu interpretieren und Gentherapien zur Behandlung von Krankheiten zu entwickeln.


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