Sonntag, 4. Dezember 2022
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Medizin

Gicht: Neue S2-Leitlinie zur besseren Patientenversorgung

Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) hat die neue S2-Leitlinie „Gichtarthritis“ veröffentlicht (1). Sie soll dazu beitragen, die Versorgung von Menschen mit Gicht zu verbessern, die derzeit häufig weder systematisch noch konsequent erfolgt, obwohl wirksame Therapieoptionen zur Verfügung stehen. Die Leitlinie empfiehlt zur langfristigen Behandlung bei gesicherter Gicht-Diagnose eine harnsäuresenkende Therapie. Da diese jedoch zu Beginn Gichtanfälle auslösen kann, ist eine Anfallsprophylaxe in den ersten Therapiemonaten wichtig. Als Mittel der ersten Wahl zur Senkung der Harnsäure sind die Xanthinoxidasehemmer Allopurinol und Febuxostat (Adenuric®) indiziert, mit denen ein Harnsäurezielwert von < 6 mg/dl angestrebt werden sollte. Die in Studien gezeigte überlegene Wirksamkeit von Febuxostat hinsichtlich der Zielwerterreichung, das günstigere Arzneimittelinteraktionspotential im Vergleich zu Allopurinol sowie der Einsatz von Febuxostat ohne Dosisanpassung auch bei leichter bis moderater Niereninsuffizienz werden dabei von der Leitlinie positiv hervorgehoben (1).

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