Dienstag, 9. August 2022
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Medizin

Grippeerkrankung bremst Teile des Immunsystems und begünstigt bakterielle Infektionen

Makrophage
Abb.: Eine Fresszelle des Immunsystems nimmt Bakterien (in grün dargestellt) auf. Bei Grippeinfektionen ist der Appetit der Makrophagen gebremst. (Manfred Rohde/HZI)
 

Nach einer Grippeinfektion haben Bakterien im Körper leichtes Spiel: Das Grippe-Virus verändert das Immunsystem, so dass es bakterielle Infektionen schlechter bekämpfen kann. Ein Wissenschaftler-Team von Immunologen des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) hat gemeinsam mit Kooperationspartnern herausgefunden, dass ein Molekül des Immunsystems, genannt TLR7, dafür mitverantwortlich ist. Es erkennt Virus-Gene - und signalisiert zugleich den Fresszellen des Immunsystems, weniger Bakterien aufzunehmen. Diese Ergebnisse publizierten die Forscher im Journal of Innate Immunity.


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