Sonntag, 7. August 2022
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Medizin

HAE: Betroffenen die Chance auf ein normales Leben geben

von Elke Brigitte Thäsler

HAE: Betroffenen die Chance auf ein normales Leben geben
© chaphot – stock.adobe.com
Patientinnen und Patienten mit Heriditärem Angioödem (HAE) haben heute die Chance, ein normales Leben zu führen – vorausgesetzt, die Krankheit wird richtig diagnostiziert. Immerhin 44% erhalten eine oder mehrere Fehldiagnosen, selbst bei positiver Familienanamese (CAVE: bei bis zu 25% treten Keimbahn-Neumutationen auf) (1). „Insbesondere sind für das HAE typische Haut- und Schleimhautschwellungen von anderen, etwa Angioödemen bei Urtikaria, zu differenzieren“, so Prof. Bettina Wedi (Medizinische Hochschule Hannover) beim Deutschen Allergiekongress 2021. Zudem kommt es bei vielen zu schmerzhaften Abdominalattacken, teils auch zu Larynxödemen. Die Schwellungen manifestieren sich in der Regel bereits im Kindes- oder Jugendalter, sie treten rezidivierend auf und jucken nicht. Antihistaminika und Glukokortikosteroide bleiben wirkungslos. Bei Verdacht auf ein HAE können 3 Laborparameter die Diagnose sichern: die Konzentration und Funktion des C1-Inhibitors sowie die Konzentration des Komplementfaktors C4 (2).

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