Sonntag, 25. September 2022
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Medizin

Handdeformationen bei Neugeborenen – DEGUM fordert Zentralregister und mehr bezahlte Ultraschall-Untersuchungen

Nachdem innerhalb von 12 Wochen 3 Babys in einer Gelsenkirchener Klinik mit einer deformierten Hand zur Welt kamen, sind viele Schwangere verunsichert. „Solche Fehlbildungen sind äußerst selten“, betont Prof. Dr. med. Peter Kozlowski von der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM). Eine frühe Ultraschall-Feindiagnostik um die zwölfte Woche könnte den allermeisten Schwangeren die Sorge vor dieser und anderen Fehlbildungen ihres Ungeborenen nehmen. Diese Untersuchung müsse aber nach wie vor von den meisten Patientinnen selbst bezahlt werden. Die DEGUM bekräftigt ihre Forderung, dass feindiagnostische Ultraschall-Untersuchungen von den gesetzlichen Krankenkassen getragen werden sollten. Ebenso sei ein Zentralregister wichtig, um mögliche Ursachen von Fehlbildungen besser zu identifizieren.

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