Dienstag, 6. Dezember 2022
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Medizin

Interdisziplinäre Schmerztherapie: 3 Experten – ein Patient

Wie eine erfolgreiche Schmerztherapie im Praxisalltag gelingen kann, erläuterten 3 Experten aus den Bereichen Allgemeinmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin auf einem Symposium im Rahmen des Deutschen Schmerz- und Palliativtages am 8. März in Frankfurt/Main. „Schmerztherapie ist eine Domäne des Hausarztes“, so Dr. Heiner Buschmann, niedergelassener Allgemeinmediziner aus Übach-Palenberg. Durch ein offenes Gespräch mit dem Patienten und einen frühzeitigen Beginn einer suffizienten, bedarfsadaptierten Schmerztherapie, kann der Hausarzt entscheidend dazu beitragen, dass der Schmerz nicht chronifiziert. Bei Rückenschmerzen, die etwa 80% der Schmerzformen in seiner hausärztlichen Praxis ausmachen, setzt der Experte zunächst auf psychoedukative, aktivierende Maßnahmen. Für mittelstarke und starke chronische Schmerzen sind Opioidanalgetika erste Wahl. Durch moderne Opioide wird die Schmerztherapie einfacher und sicherer. Wie Buschmann an dem Fallbeipiel einer 84-jährigen Frau (48 kg Körpergewicht) mit starken Herpes Zoster-Schmerzen zeigte, können auch hochbetagte, fragile Patienten im ambulanten Bereich erfolgreich mit Opioiden behandelt werden. Die Patientin hatte zuvor mehrere Therapieversuche mit Nicht-Opioid-Analgetika nicht vertragen oder darunter sogar eine Zunahme der Schmerzen verspürt. Für die Konsultation eines Neurologen oder Schmerztherapeuten hätte sie lange Wartezeiten in Kauf nehmen müssen; eine stationäre Einweisung lehnte sie ab. Erst nach der Einstellung auf niedrigdosiertes transdermales Fentanyl in Kombination mit Pregabalin und zusätzlich Metamizol bei Bedarf, erreichte sie eine ausreichende Schmerzlinderung bei guter Verträglichkeit. Wenn man hochbetagte Menschen auf ein Opioid einstellt, sollte man immer auf das Körpergewicht achten und in sehr kleinen Schritten aufdosieren, riet Buschmann. Bewährt hat sich das alle 3 Tage zu wechselnde Fentanyl –1 A Pharma® Matrixpflaster, welches in sieben Wirkstärken erhältlich ist (1). Zur Behandlung mäßig starker, nicht-maligner Schmerzen eignet sich das nur einmal wöchentlich zu wechselnde Buprenorphin-haltige, transdermale Matrixpflaster Bupre-HEXAL® 7 Tage, das in vier Wirkstärken verfügbar ist (2).

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