Dienstag, 27. Juli 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
Delstrigo/Pifeltro
Delstrigo/Pifeltro
Medizin
13. April 2012

Knochenabbau: "Weltraum-Mäuse" testen Therapie

Eine Gruppe von Mäusen ist nach der längsten je mit Tieren durchgeführten Weltraummission wieder zur Erde zurückgekehrt. Die Versuchstiere waren 91 Tage schwerelos. Ziel war es eine Möglichkeit zu testen, die den Knochenabbau verhindern soll. Verschiedene Arten von Knochenzellen produzieren neue Knochenmasse oder bauen sie ab.
Anzeige:
Pneumovax
Pneumovax
Bei Knochen, die Gewicht tragen, werden die abbauenden Zellen laut Sara Tavella von der Universita degli Studi di Genova aktiver, wenn keine Kraft auf den Knochen wirkt. Das ist bei Schwerelosigkeit der Fall. "Astronauten verlieren zwischen 20 und 30 Prozent ihrer Knochenmasse", verdeutlicht die Expertin. Astronauten betreiben daher Sport und nehmen Kalziumpräparate ein.

Laut Tavella ist es jedoch sehr schwer, den Knochen wieder in den Originalzustand zurückzubringen. Um andere Möglichkeiten zu untersuchen, schickten die Wissenschaftler sechs Mäuse zur Internationalen Raumstation ISS. Drei der Tiere waren gentechnisch so verändert, dass sie mehr Pleiotrophin (PTN) produzierten, ein Protein, das bei der Entwicklung von Knochen eine Rolle spielt.

Protein PTN entscheidend

Die Mäuse, die über zusätzliches PTN verfügten, waren vor dem Knochenabbau geschützt. Sie verloren nur drei Prozent des Volumens ihrer Wirbelsäule, berichtet NewScientist. Bei den anderen Tieren lag der Knochenabbau bei 41,5 Prozent. Details der Studie wurden im Fachmagazin PLoS One http://plosone.org veröffentlicht. Diese Proteinbehandlung muss nun auch für Astronauten näher untersucht werden. (pte)

Quelle:


Anzeige:
Trelegy
Trelegy

Das könnte Sie auch interessieren

Betroffene teilen Erfahrungen und geben Depression eine Stimme – nutzergenerierte Website gestartet

Betroffene teilen Erfahrungen und geben Depression eine Stimme – nutzergenerierte Website gestartet
© Artem Furman / fotolia.com

Eine interaktive und multimediale Aufklärungs-Webseite über Depression ist neu an den Start gegangen. Auf der Seite können Betroffene und Angehörige in eigenen Beiträgen über ihre Erfahrungen mit Depression berichten und der Erkrankung so eine Stimme geben. Die Betroffenen können für die Website schriftliche Erfahrungsberichte oder Audio- und Video-Dateien einreichen.

Vorsicht vor Betrügern beim Online-Kauf von Corona-Schnelltests

Vorsicht vor Betrügern beim Online-Kauf von Corona-Schnelltests
© Fernando - stock.adobe.com

Corona-Schnelltests sollen nach den aktuellen Plänen der Bundesregierung zügig Fortschritte auf dem Weg aus dem Lockdown bringen. Die Tests auch für zu Hause sollen frei erhältlich sein, also auch in Online-Shops. Beim zu erwartenden Run auf die Teststreifen könnten auch Cyberkriminelle gute Geschäfte wittern, vermuten die Cybersicherheitsexperten des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Sie geben Tipps, wie Verbraucherinnen und Verbraucher betrügerische Angebote im Internet, auch Fake Shops genannt, erkennen.

Jeder 12. Junge süchtig nach Computerspielen

Jeder 12. Junge süchtig nach Computerspielen
© Photographee.eu / Fotolia.com

In Deutschland ist jeder zwölfte Junge oder junge Mann süchtig nach Computerspielen. Nach einer neuen DAK-Studie erfüllen 8,4 Prozent der männlichen Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 12 bis 25 Jahren die Kriterien für eine Abhängigkeit nach der sogenannten „Internet Gaming Disorder Scale“. Bei den Betroffenen verursacht die exzessive Nutzung von Computerspielen massive Probleme. Der Anteil der betroffenen Mädchen und jungen Frauen liegt mit 2,9 Prozent deutlich niedriger. Das zeigt der Report „Game over“...

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Knochenabbau: "Weltraum-Mäuse" testen Therapie"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • CHMP empfiehlt SARS-CoV-2-Impfstoff von Moderna für Jugendliche von 12-17 Jahren (Quelle: PEI, 23.7.2021)
  • CHMP empfiehlt SARS-CoV-2-Impfstoff von Moderna für Jugendliche von 12-17 Jahren (Quelle: PEI, 23.7.2021)