Donnerstag, 29. September 2022
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Medizin

Kognition: Reaktionszeit durch Wechselstrom verkürzt

Viele Menschen greifen im Alltag zu Koffein, Nikotin und manche auch zu Ritalin, um Konzentration und geistige Leistungsfähigkeit zu steigern. Experten sprechen vom sogenannten Neuroenhancement. Eine ähnliche Wirkung hoffen klinische Neurophysiologen zukünftig zu erzielen, indem sie Hirnströme mit Strom verstärken. Forschern der Universität Göttingen gelang es erstmals, in einem Lernexperiment mit Testpersonen die Reaktionszeit in einem Merktest mittels transkranieller Wechselstromstimulation (tACS) deutlich zu verkürzen. Ziel dieser Experimente sei jedoch nicht, die Leistung gesunder Menschen im Alltag zu erhöhen, betont die Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN). Die Fachgesellschaft hält Einsatzgebiete in der Rehabilitation von Schlaganfall-Patienten, Alzheimer und weiteren Hirnerkrankungen für möglich.


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