Sonntag, 4. Dezember 2022
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Medizin

Langzeitbetreuung von Schwerstverletzten: Lücke in der Reha-Versorgung

Viele schwer verletzte Patienten fallen in das sogenannte Reha-Loch. Nach ihrer Akutbehandlung im Krankenhaus bleibt die danach zwingend erforderliche Rehabilitation aus. Sie sind schlichtweg noch zu krank, um die strengen Vorgaben der Deutschen Rentenversicherung zur Rehabilitationsfähigkeit zu erfüllen. Nach ihrem Krankenhausaufenthalt landen deshalb viele zu Hause oder in der Kurzzeitpflege. „Damit entsteht eine Phase des Stillstandes, die den Unfallverletzten in seinem langen Genesungsprozess zurückwirft“, kritisiert Prof. Dr. Michael J. Raschke, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und Direktor der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Universitätsklinikum Münster die derzeit unzureichenden Strukturen in der Traumarehabilitation. Es sei aber eine nahtlose Weiterversorgung nötig. Daher hat die DGU ein neues Konzept entwickelt, um das Reha-Loch zu schließen. Die speziell auf die Bedürfnisse von Schwerverletzten zugeschnitten Rehabilitationsempfehlungen sind jetzt in der neuen, erweiterten 3. Auflage des Weißbuchs Schwerverletztenversorgung erschienen.

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