Mittwoch, 10. August 2022
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Medizin

Medizingeschichte: Die Justinianische Pest war wahrscheinlich eine Beulenpest-Epidemie

Ein Team unter der Leitung von Forschern der Universität Tübingen hat einen Vergleich von mehr als 300 zeitgenössischen Pesterregerstämmen mit mittelalterlicher bakterieller DNA, die von Opfern des Schwarzen Todes in den Jahren 1347 bis 1351 isoliert wurde, vorgenommen. Dabei fanden die Wissenschaftler um den Paläogenetiker Johannes Krause Hinweise auf einen Beulenpest-Ausbruch in der Spätantike während des 8. bis 10. Jahrhunderts n. Chr. Die Analysen deuten darauf hin, dass die Justinianische Pest, eine Pandemie, die den Zusammenbruch des Oströmischen Reiches einläutete, vom gleichen Bakterium verursacht wurde, das auch mit dem Schwarzen Tod in Verbindung gebracht wird. Die Studie wird heute im Fachblatt PLOS ONE online publiziert.


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