Donnerstag, 1. Dezember 2022
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Medizin

Mehr Rheuma-Patienten sollten Sport treiben

Funktionstraining, Rehabilitationssport, Physiotherapie und vor allem langsame Sportarten mindern bei Menschen mit entzündlich rheumatischen Erkrankungen die Schmerzen und verbessern ihre Beweglichkeit. In den vergangenen Jahren übernahmen jedoch die Krankenkassen seltener die Kosten einer Bewegungstherapie. Zudem nahmen immer weniger Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) eine stationäre Rehabilitation wahr: Ihre Zahl ist seit 1994 um mehr als die Hälfte gesunken. Das zeigen aktuelle Daten der Kerndokumentation der regionalen kooperativen Rheumazentren. Dabei erhöhen Bewegungstherapien und die Rehabilitation nicht nur die Lebensqualität, sondern vermindern auch Arbeitsausfälle, Frühberentung und Folgekosten. Warum viele Rheuma-Patienten keinen Sport treiben, wie sie mobil bleiben und berufliche Einschränkungen vermeiden, diskutieren Experten auf dem 40. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) vom 19. bis 22. September 2012 in Bochum.


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