Samstag, 1. Oktober 2022
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Medizin

Navigationssystem im Gehirn: Nobelpreis für Medizin 2014 geht an John O´Keefe, May-Britt und Edvard Moser

Das körpereigene GPS im Gehirn hilft uns, uns im Raum zu orientieren. Seine Entdeckung beweist, dass höhere kognitive Funktionen eine zelluläre Grundlage haben. John O´Keefe hat die erste Komponente dieses Positionierungs-Systems bereits 1971 entdeckt: ein bestimmter Typ von Nervenzellen im Hippocampus bei Ratten war immer dann aktiviert, wenn sich die Ratte an einem bestimmten Ort innerhalb eines Raumes aufhielt. O´Keefe schloss daraus, dass diese Platzzellen eine Landkarte des Raums bilden. 2005 entdeckten May-Britt und Edvard Moser eine weitere Komponente: Grid-Zellen generieren ein Koordinatensystem und ermöglichen so präzises Positionieren und Orientieren. Ihre weiteren Forschungen klärten auf, wie Platzierungs- und Grid-Zellen es möglich machen, dass man sich positionieren und navigieren kann.


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