Samstag, 4. Februar 2023
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Medizin

Neuronale Netzwerke: Zellmigration fördert spontane Aktivität

Neuronale Netzwerke: Zellmigration fördert spontane Aktivität
© sdecoret - stock.adobe.com
Die Nervenzellen im menschlichen Gehirn sind nicht zufällig angeordnet. Im Kortex bilden sie Gruppen stark vernetzter Neurone. Diese wiederum stehen untereinander in schwächerem Kontakt. Diese modulare Vernetzungsstruktur, in der neuronale Cluster als spätere Funktionseinheiten angelegt werden, entsteht in einer frühen Phase der Entwicklung. Die zugrunde liegende Selbstorganisation wird von neuronaler Aktivität gesteuert – doch wie die Mechanismen im Detail funktionieren, ist bislang noch weitgehend unbekannt. Mit simulierten Netzwerkmodellen und in-vitro-Experimenten haben die Neurowissenschaftler Dr. Samora Okujeni und Prof. Dr. Ulrich Egert vom Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) und vom Bernstein Center der Universität Freiburg einen Beitrag zum Verständnis der Gehirnstruktur und ihrer Entwicklung vorgelegt: In ihrer Studie zeigen sie, dass das Zusammenspiel von aktivitätsabhängigem Wachstum von Zellfortsätzen und die Wanderung von Nervenzellen während der Entwicklung eines Netzwerkes in hohem Maß dessen späteren Grad an Modularität beeinflusst. Die Ergebnisse der Arbeit sind im Online-Fachjournal „eLife“ erschienen.
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