Sonntag, 26. Juni 2022
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Medizin

NSCLC: Neue Ziele für Anti-Angiogenese-Therapien

„Tumor-Endothelzellmarker könnten eine mögliche neue Zielstruktur für Anti-Angiogenese-Therapien beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom darstellen“, berichtete Dr. Andreas Pircher, Innsbruck, auf dem Europäischen Krebskongress ESMO 2012. Dr. Pircher und sein Team untersuchten spezifischen Merkmalen jener Zellen, welche die Blutgefäße von Tumoren innen auskleiden (Tumor-Endothelzellen).

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Seit einigen Jahren gelten Wachstumsfaktoren für solche Endothelzellen und ihre Rezeptoren als „Hit“ in der medikamentösen Blockade des Gefäßwachstums in Tumoren (Angiogenesehemmung). Die Genom-Analyse der Endothelzellen von bösartigen Tumoren hat in der Vergangenheit eine Reihe von molekularen Spezifika dieser Zellen (molekulare Marker für Tumor-Endothelzellen – TEMs) zutage gebracht. Dr. Pircher: „Beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) wurde das aber noch nicht untersucht.“

Die Wissenschaftler verwendeten Tests auf solche Marker (Robo4, Clec14 und ECSCR) und verglichen die Ergebnisse mit NSCLC-Zell-Linien, Endothelzellen aus der Nabelschnur, Tumorproben und Normalgewebe von NSCLC Patienten. Was sich zeigte: Die Tumor-Endothelzellmarker waren in Krebsgewebe erhöht, allerdings nicht auf den Lungenkarzinomzellen selbst. Eine erhöhte Expression der Marker war übrigens mit einer durchschnittlich längeren Überlebenszeit der betroffenen Patienten verbunden.

Literaturhinweis:
Pircher et al; Tumor endothelial markers (TEMS) as prognostic and predictive markers in NSCLC

Quelle: ESMO


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