Freitag, 27. Januar 2023
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Medizin

Opioid-induzierte Obstipation: Rechtzeitiger Wechsel auf kausalen Therapieansatz ratsam

Wenn traditionelle Laxanzien in der Behandlung der Obstipation unter Schmerztherapie mit Opioiden versagen, wechseln weniger als ein Fünftel der Ärzte auf einen kausalen Wirkansatz, so das Ergebnis einer Umfrage unter Ärzten im Rahmen des 22. Schmerz- und Palliativtags. Die Umfrage verdeutlicht, dass die Opioid-induzierte Obstipation (opioid induced constipation, OIC) nach Versagen der Erstmaßnahmen auch in zweiter Linie mit Medikamenten behandelt wird, die zugrundeliegende Mechanismen der OIC nicht adressieren. Etwa 70% der Patienten mit OIC berichten über einen geringen oder keinen Nutzen von Laxanzien (1). Bei Patienten mit OIC, die nur unzureichend auf Laxanzien angesprochen haben, kann die Eskalation auf einen peripher wirkenden µ-Opioidrezeptor-Antagonisten (PAMORA) Abhilfe schaffen, wie Studien zum Einsatz von Naloxegol (Moventig®), einem PAMORA zur oralen Gabe, zeigten (2-4).
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