Mittwoch, 29. Juni 2022
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Medizin

Osteoporose: Radontherapie lindert Schmerzen

Ist eine Osteoporose-Erkrankung fortgeschritten, so wird sie meist von Schmerzen begleitet. Bereits seit vielen Jahren nimmt Radon bei rheumatischen Erkrankungen eine zentrale Stellung im Gesamttherapiekonzept ein. Behandlungsanalogien liegen nahe, da es sich auch bei der Osteoporose um eine chronische Entzündung handelt. "Wir haben zahlreiche positive Erfahrungen damit gemacht, und nicht zuletzt auf dem 4. Radonsymposium Ende letzten Jahres haben Vertreter von Selbsthilfegruppen und Patienten die Schmerzlinderung durch die Behandlung mit Radon bestätigt", so Silvia Sommer. "Dabei fügen sich die Radonbäder in die gängige Basistherapie mit Bewegung, Vitamin D und kalziumreicher basischer Ernährung ein." Das Radonsymposium wird von der Sächsischen Staatsbäder GmbH in Zusammenarbeit mit der Dr. Ebel Fachklinik für Rheumatologie, Orthopädie und Kardiologie in Bad Brambach (Vogtland) veranstaltet.

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Das staatlich anerkannte Mineralheilbad Bad Brambach heißt immer häufiger an Osteoporose erkrankte Patienten willkommen. Die Betroffenen lassen sich vor Ort dank einer der heilkräftigsten Radonquellen der Welt mit dem hochwirksamen Edelgas behandeln. Radon wird in Bad Brambach in Form von Trink- und Badekuren für die Genesung eingesetzt. "Wir haben im letzten halben Jahr einen Zuwachs an Osteoporose-Erkrankten verzeichnet. Diese profitieren - wie unsere anderen Patienten auch - von der schmerzstillenden und entzündungshemmenden Wirkung des Radons", erklärt Silvia Sommer, Abteilungsleiterin Therapie & Gesundheitsprävention der Sächsischen Staatsbäder GmbH Bad Brambach.

Eine kürzlich publizierte Studie belegt, dass Behandlungsserien mit dem Edelgas in Form von Bädern, Inhalationen oder Stolleneinfahrten bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen, Arthrose, rheumatoider Arthritis oder Morbus Bechterew einen positiven Effekt hervorrufen können. Die internationale randomisierte multizentrische Radonstudie (IMuRa-Studie) im Auftrag von EURADON, dem Verein Europäische Radonheilbäder e.V., zeigt die Wirksamkeit von Radonbehandlungen auf die Schmerzsituation bei chronischen Schmerzen. Darüber hinaus bescheinigt die Studie der alternativen Therapieform, dass diese den Schmerzmittelverbrauch für die Dauer von neun Monaten signifikant reduziert. Die klinische Studie begleitete über einen Zeitraum von zwei Jahren 652 Probanden, darunter auch Besucher der Sächsischen Staatsbäder. Sie untersuchte die Wirksamkeit der Radonbehandlung auf die Schmerzsituation bei chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates. Weiter erfolgte eine Analyse des Medikamentenverbrauchs und der Funktionsbeeinträchtigung betroffener Gelenke.

Das wertvolle Edelgas ist in den Heilquellen im sächsischen Bad Brambach in einer weltweit einzigartigen Konstellation vorhanden. Das Wasser enthält gelöstes Radon, Mineralien und Kohlensäure und wird in Form von Wannenbädern und als Trinkkuren angewendet.
Dabei gelangt das kontrolliert dosierte und dadurch ungefährliche Heilmittel in kleinen anregenden Mengen in den Organismus. Die Radontherapie, die nur nach ärztlicher Verordnung und Aufklärung erfolgt, ist Teil eines komplexen Konzeptes, das im Therapie- und Wohlfühlzentrum Bad Brambach gezielt die aktiven und passiven Therapien in Kombination anwendet, so beispielsweise professionelle Physiotherapie, galvanische Bäder und Ernährungsberatung.

Bereits seit Beginn des 20. Jahrhunderts wird Radon in der Therapie rheumatischer Erkrankungen genutzt. Das radioaktive Edelgas bildet sich im Gestein und im Erdreich als ein Zerfallsprodukt von Uran und Thorium. Aus den Bodenschichten gelangt es in die Atmosphäre, ins Grundwasser, in Höhlen und Bergwerke. Kurorte für die Radontherapie gibt es unter anderem in Deutschland, Italien, Österreich, Polen und Tschechien.
Die Radontherapie wird im Rahmen ambulanter Vorsorgeleistungen durch die gesetzliche Krankenkasse getragen.

Quelle: Mineralheilbad Bad Brambach


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