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Medizin

06. April 2020 pAVK: Daten zu Entwicklungspräparat Vericiguat und Rivaroxaban

Auf dem virtuellem 69. Jahreskongress des American College of Cardiology (ACC) werden neue klinische Daten zu dem Entwicklungspräpat Vericiguat sowie zum Faktor-Xa-Inhibitor Rivaroxaban (Xarelto®) präsentiert. Der wissenschaftliche Kongress fand vom 28.-30. März 2020 zusammen mit dem World Congress of Cardiology statt (ACC.20/WCC Virtual).
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Daten zu Vericiguat

Die Phase-III-Studie VICTORIA untersuchte die Wirksamkeit und Sicherheit des Entwicklungspräparats Vericiguat im Vergleich zu Placebo, in Kombination mit verfügbaren Medikamenten zur Behandlung der Herzinsuffizienz, bei Patienten mit sich verschlechternder chronischer Herzinsuffizienz und verminderter Ejektionsfraktion (heart failure with reduced ejection fraction, HFrEF <45%). Die Patienten in der VICTORIA-Studie hatten ein höheres Risiko als Patienten in anderen aktuellen Studien zu Herzinsuffizienz.
Die Studie wurde im November 2019 abgeschlossen, nachdem der primäre Endpunkt erreicht worden war. Die Ergebnisse zeigen die Überlegenheit von Vericiguat bei der Verlängerung der Zeit bis zum ersten Eintreten des kombinierten Endpunkts aus kardiovaskulärem Tod oder Hospitalisierung aufgrund von Herzinsuffizienz. Vericiguat wird gemeinsam von Bayer und MSD (in den USA und Kanada unter dem Namen Merck & Co., Inc. geläufig) entwickelt.
Die Ergebnisse der VICTORIA-Studie liefern die ersten Phase-III-Daten für Vericiguat. Als Stimulator der löslichen Guanylatcyclase (sGC) ist Vericiguat der erste Vertreter dieser Therapieklasse, der zur Behandlung von Patienten mit sich verschlechternder chronischer Herzinsuffizienz entwickelt wird.

Daten zu Rivaroxaban

Es existiert derzeit keine antithrombotische Kombinationstherapie mit nachgewiesener Wirksamkeit, die das kombinierte Risiko von Major-Amputationen und ischämischen Ereignissen an den Gliedmaßen nach einer peripheren Revaskularisierung senkt.
Die VOYAGER PAD-Studie untersuchte Rivaroxaban in der vaskulären Dosierung, 2,5 mg 2 Mal täglich in Kombination mit 100 mg Acetylsalicylsäure (ASS) einmal täglich, im Vergleich zu ASS allein in derselben Dosierung. Ziel war die Verminderung des Risikos für den kombinierten Studienendpunkt aus kardiovaskulären Ereignissen (Herzinfarkt, ischämischer Schlaganfall und kardiovaskulärer Tod) und Ereignissen an den Gliedmaßen (akute Extremitätenischämie und Major-Amputation aufgrund einer Durchblutungsstörung), bei Patienten mit symptomatischer peripherer arterieller Verschlusskrankheit nach Revaskularisierung der unteren Gliedmaßen.

Quelle: Bayer


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