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Medizin

Patienten mit motilitätsbedingten gastrointestinalen Beschwerden profitieren von Phytotherapeutikum

Nach einer Information der Bayer Vital GmbH: Anlässlich des 122. Internistenkongresses (DGIM) vom 09.-12. April 2016 in Mannheim berichtet Prof. Dr. med. Hans-Dieter Allescher, Garmisch-Partenkirchen, über den Therapiewandel bei motilitätsbedingten gastrointestinalen Beschwerden und seine Erfahrungen mit wirksamen Alternativen zu dem inzwischen nur noch sehr eingeschränkt einsetzbaren Prokinetikum Metoclopramid (MCP).

 

Prof. Dr. med. Hans-Dieter Allescher, Garmisch-Partenkirchen

Prof. Dr. med. Hans-Dieter Allescher, Garmisch-Partenkirchen

Seit August 2015 wieder in einer Lösung mit einer Konzentration von 1 mg/ml erhältlich, steht MCP als Wirkstoff zur Therapie von gastrointestinalen Motilitätsstörungen nicht mehr zur Verfügung, so Allescher. Diese therapeutische Lücke kann mit dem Multi-Target-Präparat Iberogast® geschlossen werden, wie der Experte aus eigener Praxis bestätigt: "Gerade bei Patienten, die eine primär motilitätsbedingte Funktionelle Dyspepsie haben, bei denen das postprandiale Völlegefühl und vorzeitige Sättigungsgefühl im Vordergrund stehen, stellt die Iberis amara-Kombination sicher die Therapie der 1. Wahl dar - mit hoher Effektivität und geringen Nebenwirkungen."

Die komplexe Symptomatik gastrointestinaler Motilitätsstörungen fordert Therapien, die die unterschiedlichen Beschwerden, wie Hypo- und Hypermotilität, Entzündungen, Säure-bedingte Symptome oder Hypersensibilität effektiv behandelt. Auf Beschluss der europäischen Arzneimittelbehörde wurden MCP-Tropfen mit einem Wirkstoffgehalt von mehr als 1 mg/ml im April 2014 vom Markt genommen und sind nun in einer Lösung mit einer Konzentration von 1 mg/ml wieder zurück - allerdings mit stark eingeschränkter Indikation und Therapiedauer. "Die Indikation Motilitätsstörungen ist komplett weggefallen", berichtet Allescher.

Es bedarf daher effektiver therapeutischer Alternativen: Mit der Iberis amara-Kombination steht seit nunmehr 55 Jahren ein sehr gut untersuchtes, sicheres, schnelles und nachgewiesen wirksames Phytotherapeutikum zur Verfügung, das genau diesen Anforderungen Rechnung trägt. "Wir nutzen das Präparat zunehmend auch in der Klinik, weil wir bei Patienten, die motilitätsbedingte dyspeptische Beschwerden haben, damit das Völlegefühl, das vorzeitige postprandiale Sättigungsgefühl sowie das postprandiale Aufgeblähtsein extrem gut behandeln können. Zudem ist diese Therapie nahezu nebenwirkungsfrei", erklärt Prof. Allescher.


Darüber hinaus sei die Therapie des Sodbrennens mit der Iberis amara-haltigen Kombination ein sehr interessanter Aspekt: "Beobachtungen der Arbeitsgruppe von Herrn Schemann (1) von der TU München haben beispielsweise ergeben, dass unter dem Medikament nicht nur eine Relaxation des Fundus induziert wird, sondern auch eine Zunahme der Kontraktionsfähigkeit des unteren Ösophagus-Sphinkters. Das könnte bei Sodbrennen die Kompetenz dieses Sphinkters verstärken und somit den Übertritt von saurem Speisebrei in den Ösophagus erschweren."

Studien bestätigen: schnell und effektiv wirksam

Symptome wie Übelkeit oder Völlegefühl können die Lebensqualität der Patienten zusätzlich empfindlich beeinträchtigen. Hier ist schnelle Hilfe gefragt: "In einer Studie (2) an gesunden Probanden zeigt das Phytotherapeutikum bereits nach 5 Minuten einen beginnenden und nach 15 Minuten einen hoch signifikanten Effekt. Beobachtungen (3) bei Patienten zeigen ähnlich früh, nach 5 Minuten, einsetzende Effekte auf die gastrointestinale Symptomenskala. Die Wirkung nimmt kontinuierlich weiter zu und erreicht einen maximalen Effekt nach ca. 1 Stunde. Das deutet darauf hin, dass bei Patienten die Wirkkinetik ähnlich ist, der Effekt aber noch länger anhält - auch nach 2 Stunden bleibt er voll nachweisbar", so Allescher.

Iberogast Packshot



Iberis amara-Kombination – die Alternative bei funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen


Als einziges pflanzliches Arzneimittel ist die Iberis amara-Kombination in Deutschland sowohl für die Behandlung von Patienten mit Reizdarm-Syndrom als auch mit Reizmagen zugelassen. Die Wirksamkeit und Verträglichkeit des aus einer Kombination aus neun Heilpflanzen bestehenden Phytotherapeutikums wurde in zahlreichen Studien und Erhebungen an mehr als 50.000 Patienten belegt (4). "Meine persönliche Erfahrung ist, dass ich Iberogast immer im therapeutischen Armamentarium für Patienten mit Reizdarm oder motilitätsbedingten gastrointestinalen Beschwerden mit aufnehme", zieht Prof. Allescher sein Resümee.

Literaturhinweise:
(1) Schemann M, Michel K, Hohenester B,Rühl A. Region-specific effects of STW 5 and its components in gastric fundus, corpus and antrum. Phytomedicine 2006, 13, S V: 90-99
(2) Pilichiewicz AN et al. Am J Gastroenterol 2007; 102: 1276-83
(3) Vinson BR, Holtmann G. Digestive Disease Week 2013; Abstract #1881
(4) Ottilinger B et al. STW 5 (Iberogast®) - a safe and effective standard in the treatment of functional gastrointestinal disorders. Wien Med Wochenschr (2013) 163: 65-72


Pflichtangaben:
Iberogast®. Zusammensetzung: 100 ml Flüssigkeit enthalten folgende Wirkstoffe: Auszüge aus: Iberis amara (Bittere Schleifenblume - Frische Ganzpflanze) (1 : 1,5-2,5) 15,0 ml, Auszugsmittel: Ethanol 50 % (V/V); Angelikawurzel (1 : 2,5-3,5) 10,0 ml; Kamillenblüten (1 : 2 -4) 20,0 ml; Kümmelfrüchten (1 : 2,5-3,5) 10,0 ml; Mariendistelfrüchten (1 : 2,5-3,5) 10,0 ml; Melissenblättern (1 : 2,5-3,5) 10,0 ml; Pfefferminzblättern (1 : 2,5-3,5) 5,0 ml; Schöllkraut (1 : 2,5-3,5) 10,0 ml; Süßholzwurzel (1 : 2,5-3,5) 10,0 ml; Auszugsmittel für alle Arzneidrogen: Ethanol 30 % (V/V). Anwendungsgebiete: Zur Behandlung von funktionellen und motilitätsbedingten Magen-Darm-Erkrankungen wie Reizmagen- und Reizdarmsyndrom sowie zur unterstützenden Behandlung der Beschwerden bei Magenschleimhautentzündungen (Gastritis). Diese Erkrankungen äußern sich vorwiegend in Beschwerden wie Magenschmerzen, Völlegefühl, Blähungen, Magen-Darm-Krämpfen, Übelkeit und Sodbrennen. Gegenanzeigen: Bei Überempfindlichkeit (Allergie) gegenüber den Wirkstoffen darf Iberogast® nicht eingenommen werden. Bei Kindern unter 3 Jahren darf Iberogast® nicht eingenommen werden, da keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen. Schwangerschaft und Stillzeit: Aus den vorliegenden Daten lassen sich keine Hinweise für Bedenken hinsichtlich der Anwendung während der Schwangerschaft und Stillzeit ableiten. Gleichwohl soll Iberogast® während der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden. Nebenwirkungen: Sehr selten können Überempfindlichkeitsreaktionen wie z.B. Hautausschlag, Juckreiz, Atembeschwerden auftreten. Bei Auftreten von Nebenwirkungen sollte das Präparat abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden. Dieser kann über den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche weitere Maßnahmen entscheiden. Warnhinweis: Das Arzneimittel enthält 31 Vol.-% Alkohol. Stand der Information: 01/2016. Bayer Vital GmbH, Kaiser-Wilhelm-Allee 70, 51373 Leverkusen, Deutschland.

Quelle: Eine Information der Bayer Vital GmbH



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