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Medizin

Patienten präferieren konzentriertes prandiales Insulin

Patienten mit einem Tages-Insulinbedarf von mehr als 20 Einheiten empfinden die Verabreichung höherer Insulinmengen oft als unangenehm. Darunter leidet auch die für den Therapieerfolg so wichtige Adhärenz. Eine Präferenz-Studie aus den USA hat nun gezeigt, dass viele die Injektion mit einem Pen, der die konzentrierte Form des Mahlzeiteninsulins enthält (Humalog® 200 E/ml KwikPen) aus verschiedenen Gründen bevorzugen.
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Sind Patienten mit Typ-2-Diabetes einmal insulinpflichtig, dann steigt die benötigte Insulinmenge im Krankheitsverlauf erfahrungsgemäß an, erläuterte Prof. Dr. Thomas Forst, Neuss. Zudem haben Watson et al. 2011 gezeigt, dass der Insulinbedarf mit dem Bodymass-Index (BMI) korreliert (1). In Westeuropaweit benötigen inzwischen 66% der Menschen mit Typ-2-Diabetes mit MahlzeitenInsulin mehr als 20 E/Tag – in Deutschland allein sind es sogar 72%. Viele empfinden die Verabreichung höherer Insulinmengen als schwierig bzw. unangenehm. Für diese Patienten bietet das erste kurzwirksame Analoginsulin in konzentrierter Form (Humalog® 200 (Insulin lispro) Vorteile. Es enthält 600 E Insulin pro Fertigpen (Humalog® 200 E/ml KwikPen) und ist zugelassen zur Behandlung von Erwachsenen mit Diabetes, die Insulin für die Aufrechterhaltung eines normalen Glucosehaushaltes, erklärte Forst. In einer in den USA durchgeführten Präferenz-Studie bevorzugten neun von zehn der 106 Studienteilnehmer die Injektion mit dem Humalog® 200 E/ml KwikPen gegenüber der Formulierung mit 100 E/ml (p<0,001) (2). Als Begründungen gaben sie vor allem die niedrigere Menge an Insulin im Pen, den damit verbundenen selteneren Penwechsel, das halbierte Injektonsvolumen, aber auch den geringeren Kraftaufwand bei der Injektion an.

Die Resultate einer Umfrage in Deutschland bei klinisch tätigen und niedergelassenen Diabetologen (n=80) untermauern die Ergebnisse der Pen-Präferenz-Studie aus ärztlicher Sicht (3): Laut 95% der Befragten würden ihre Patienten eine Therapie mit konzentriertem Mahlzeiteninsulin bevorzugen, 91% sahen Vorteile für Ihre Patienten in der geringeren Injektionsmenge – und begründeten ihre Einschätzung mit dem geringeren Injektionsvolumen, der längeren Haltbarkeit des Pens und der besseren Verträglichkeit der Injektionen an der Spritzstelle. Frau Dr. Karin Schlecht, Fachärztin Allgemeinmedizin und Diabetologie verspricht sich von der Umstellung auf konzentriertes Mahlzeiteninsulin zudem eine höhere Patientenzufriedenheit und damit eine bessere Adhärenz.

Ute Ayazpoor

Quelle: Pressegespräch „Patienten-Präferenzen im Fokus: Die Diabetes-Therapie aus einem anderen Blickwinkel “, Frankfurt, 06.03.2017, Veranstalter: Lilly Deutschland GmbH

Literatur:

(1) Watson L et al. Diabetes Obes Metab 2011; 13:823-31
(2) Wang T et al. J Diabetes Sci Technol 2016 (Jun28):10(4):923-31
(3) DocCheck Research, Data on File



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