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Medizin
31. Januar 2017

Bei schlafbezogener Atmungsstörung an Morbus Pompe denken

Schlafbezogene Atmungsstörungen (SBAS) sind ein zentrales Symptom vieler neuromuskulärer Erkrankungen und können Schlafmediziner vor einige Herausforderungen stellen: Bei der progredienten lysosomalen Speichererkrankung Morbus Pompe tritt bei 70% der Patienten mit später Verlaufsform eine Atmungsschwäche auf, oft bereits früh im Krankheitsverlauf. Häufig scheinen die Symptome jedoch zunächst für eine bekanntere Erkrankung wie ein obstruktives Schlafapnoesyndrom (OSAS) zu sprechen. Passt das klinische Bild aber nicht ganz zusammen, sollte der erste Verdacht hinterfragt werden.

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