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Medizin
06. Februar 2017

Schulung für ältere Patienten mit Typ-2-Diabetes

Die Strukturierte Geriatrische Schulung (SGS) hilft älteren Menschen mit Diabetes, selbstständig ihre Therapie zu meistern. Dieses Schulungsprogramm ist von der DDG anerkannt, für das Disease-Management-Programm des Typ-2-Diabetes genehmigt und in verschiedenen KV-Regionen abrechenbar.
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Mit der Strukturierten Geriatrischen Schulung (SGS) steht diabetologischen Praxisteams seit über zehn Jahren ein Schulungsprogramm zur Verfügung, das den besonderen Bedürfnissen und Herausforderungen älterer Menschen mit Diabetes begegnet. Seit Januar 2017 sind die Schulungsmaterialien zu einem vergünstigten Preis beim Kirchheim Verlag erhältlich.

Passgenau zur Zielgruppe

„Die Schulungsmaterialien zu SGS sind nicht nur inhaltlich, sondern auch didaktisch an die Zielgruppe angepasst“, erläutert PD Dr. Dr. Andrej Zeyfang. „Bei den Schulungsmaterialien wurde auf eine sehr anschauliche, bildhafte Darstellung Wert gelegt, wodurch der Inhalt für ältere Menschen einfacher und verständlicher gestaltet ist.“ Außerdem orientiere sich der Inhalt stark am Alltag der Senioren: „Es geht nicht so sehr um die reine Wissensvermittlung, sondern primär um eine Verbesserung der Lebenssituation: weniger Schwindelgefühl haben, über eine verbesserte Gedächtnisleistung verfügen oder weniger Stürze erleben. Das versteht der ältere Mensch sofort, das macht Mut, das motiviert“, so Zeyfang weiter. Ziel der Schulung sei, ein größtmögliches Maß an Selbstständigkeit und Lebensqualität zu erreichen.

Breite Einsatzmöglichkeiten für Materialien

Durch die leichte Verständlichkeit, das Wiederholen von Inhalten und die auf Interaktion fokussierte Herangehensweise in der Schulung eignet sie sich aber nicht nur für ältere deutschsprachige Menschen. Auch Patienten mit wenigen oder keinen Deutschkenntnissen können von SGS profitieren. „Für den noch gezielteren Umgang mit Migranten stehen die Schulungsmaterialien außerdem in türkischer Sprache zur Verfügung. Hierin werden kulturelle Besonderheiten wie Ess- und Trinkgewohnheiten berücksichtigt“, ergänzt Zeyfang. Damit begegnet SGS einer großen Herausforderung, der sich die Praxen in unserer heutigen Zeit tagtäglich stellen müssen. Weitere Sprachen sind daher bereits in Planung.

Quelle: Berlin-Chemie


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