Mittwoch, 17. August 2022
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Medizin

Schutz vor gefährlichen Thrombosen nach Herzinfarkt: Schonendere Therapie

Jedes Jahr werden rund 220.000 Patienten stationär wegen eines Herzinfarktes in Deutschland behandelt. Nach einem Herzinfarkt hält eine Gefäßstütze (Stent) das zuvor durch einen Thrombus (Blutpropf) vollständig verschlossene Herzkranzgefäß dauerhaft offen. Die Leitlinien der kardiologischen Fachgesellschaften empfehlen für Patienten nach einem Akuten Koronarsyndrom (ACS: ST-Hebungsinfarkt/STEMI, Nicht-ST-Hebungsinfarkt/NSTEMI, instabile Angina Pectoris) und der Behandlung mit einem Koronarstent eine 12-monatige Therapie mit einem stark wirksamen Plättchenhemmer (Thrombozytenaggregationshemmer), der die Verklumpung von Blutplättchen und damit die Bildung kleiner Gerinnsel an Engstellen der Herzkranzgefäße oder am Stent im Herzkranzgefäß verhindert. Ziel der stark wirkenden Therapie ist der Schutz vor Thrombosen, die besonders in der frühen Phase nach einem Herzinfarkt zu Reinfarkten und Stent-Verschlüssen führen. Gängige Medikamente für die Akutphase sind z.B. das stark wirkende Prasugrel oder Ticagrelor. Ungünstiger Nebeneffekt dieser vor einer Thrombose schützenden Therapie: Mit ihr geht eine höhere Blutungsgefahr insbesondere in der Langzeittherapie einher. Auch kommt nicht für jeden Infarktpatienten eine stark wirkende Plättchenhemmung für 12 Monate in Frage.

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