Dienstag, 29. November 2022
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Medizin

Proteine für sexuelle Vermehrung und virale Infektionen haben gleiche evolutionäre Vorläufer

Bei der sexuellen Vermehrung verschmelzen Ei und Spermium, so dass sich Gene kombinieren und neues Leben entstehen kann. Für diesen Vorgang ist das Protein HAP2 unentbehrlich, denn es sorgt dafür, dass die Zellmembranen sich verbinden können – bei sehr vielen Arten wie z.B. Parasiten, Pflanzen und Insekten. Diese Tatsache eröffnet neue Wege, beispielsweise durch Parasiten übertragene Erkrankungen wie Malaria oder Toxoplasmose zu bekämpfen. Medikamente oder Impfstoffe könnten HAP2 angreifen und so die Vereinigung der parasitären Geschlechtszellen und damit die Fortpflanzung der Parasiten verhindern. Ein internationales Wissenschaftlerteam ist diesem Ziel ein Stück näher gekommen: sie konnten die dreidimensionale Struktur sowie den Mechanismus der HAP2-vermittelten Keimzellenverschmelzung aufzeigen. Darüber hinaus konnten sie aufdecken, dass HAP2 und Proteine, die das Eindringen von viralen Krankheitserregern in die Wirtszelle ermöglichen, einen gemeinsamen evolutionären Ursprung haben.

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