Samstag, 31. Juli 2021
Navigation öffnen
Anzeige:
FSME
FSME
Medizin
13. Februar 2014

Sport als Therapie bei Herzschwäche

Im kardiologischen Studienzentrum der Universitätsmedizin Greifswald hat im Januar 2014 eine Studie (HOMEX-HF Pilotstudie) begonnen, die sich an Patienten mit Herzschwäche richtet. Die Studie wird von Prof. Marcus Dörr und Prof. Stephan Felix von der Klinik für Innere Medizin B an der Universitätsmedizin Greifswald geleitet.

Anzeige:
Medical Cloud
Medical Cloud
 

Unimedizin sucht Studienteilnehmer zwischen 30 und 75 Jahren

Für die Untersuchungen im neuen kardiovaskulären Untersuchungs- und Trainingszentrum werden interessierte Frauen und Männer gesucht, die unter einer Herzschwäche leiden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Interessierte können sich im Studienzentrum telefonisch unter 03834- 86 800 60 informieren oder per E-Mail homex@uni-greifswald.de melden.

"Ziel dieser Studie ist es, durch ein individuell angepasstes Training die Leistungsfähigkeit von Menschen mit dieser Erkrankung zu verbessern", erklärte Prof. Marcus Dörr von der Klinik für Innere Medizin B. Am Greifswalder Standort des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) wird erforscht, welche Bedingungen dazu beitragen, dass Patienten mit einer schweren Herzschwäche ihre körperliche Leistungsfähigkeit zurückerlangen und möglichst langfristig aufrechterhalten können. "Internationale Studien haben in den letzten Jahren bereits eindrucksvoll gezeigt, dass Patienten mit Herzschwäche von körperlicher Aktivität besonders dann profitieren, wenn diese regelmäßig ausgeführt und langfristig beibehalten wird. Nicht nur die Leistungsfähigkeit, auch die Lebensqualität wird dadurch positiv beeinflusst und dies ohne ein erhöhtes Risiko für trainingsbedingte Komplikationen", so Dörr.

Für die HOMEX-HF Pilotstudie sucht die Universitätsmedizin Greifswald Patienten im Alter zwischen 30 und 75 Jahren, bei denen eine Herzschwäche bekannt ist. Während des gesamten Studienprogramms erfolgt wiederholt eine gründliche kardiologische Diagnostik mit modernster Technik durch erfahrene Ärzte und Schwestern. Selbstverständlich werden die Untersuchungsbefunde auch den behandelnden Ärzten der Studienteilnehmer zur Verfügung gestellt. Das Trainingsprogramm mit unterschiedlichen körperlichen Aktivitäten wie beispielsweise Ergometertraining, Nordic Walking und Gymnastik, das die persönlichen Voraussetzungen der Patienten berücksichtigt, erfolgt im neu eingerichteten Untersuchungs- und Trainingszentrum. Grundlage für die Erarbeitung eines Trainingsprogramms, das gut zu Hause umsetzbar ist, sind dann jene Aktivitäten, bei denen sich die Studienteilnehmer wohl und sicher fühlen. Die Gesamtdauer der kontrollierten Studie beträgt neun Monate, gefolgt von weiteren Nachuntersuchungen.

Quelle: Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald


Anzeige:
Pneumovax
Pneumovax

Das könnte Sie auch interessieren

Die wichtigsten Tipps zur Grippe-Impfung

Die wichtigsten Tipps zur Grippe-Impfung
© Konstantin Yuganov / fotolia.com

Es geht wieder los: Die Grippe-Zeit beginnt! Insbesondere ältere Patienten sind durch Influenza-Viren gefährdet. Aber auch Schwangere, Kinder und Pflegepersonal sind besonders betroffen. Deswegen raten Experten jetzt zur gezielten Grippeschutzimpfung. „Für ältere Menschen eignen sich insbesondere die sogenannten tetravalenten Impfstoffe, die nun auch von den Krankenkassen bezahlt werden“, sagt Dr. Andreas Leischker (Foto), Impfexperte der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) sowie Chefarzt der Klinik für Geriatrie des Alexianer-Krankenhauses...

WHO-Studie: Zu viele Menschen bewegen sich zu wenig

WHO-Studie: Zu viele Menschen bewegen sich zu wenig
©Ivanko / Fotolia.de

Prof. Renate Oberhoffer-Fritz, Leiterin des Lehrstuhl für Präventive Pädiatrie und Dekanin der Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften der Technischen Universität München (TUM), fordert nach aktuellen WHO-Empfehlungen: „Kinder und Jugendliche müssen sich endlich mehr bewegen!“ Laut aktueller Statistiken der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bewegen sich 80% der Kinder und Jugendlichen nicht ausreichend. Zudem ließen sich mehr als 5 Millionen vorzeitige Todesfälle jedes Jahr vermeiden, wenn sich die Bevölkerung...

Für gut befunden: App „Atemwege gemeinsam gehen“

Für gut befunden: App „Atemwege gemeinsam gehen“
©rh2010 - stock.adobe.com

Die App „Atemwege gemeinsam gehen“ (AGG) von AstraZeneca erhielt als eine der ersten pneumologischen Apps das kürzlich eingeführte PneumoDigital Siegel der Atemwegsliga e.V. Es ist die erste, gemeinsam mit LungenfachärztInnen und SportwissenschaftlerInnen speziell entwickelte Trainings-App für Menschen mit (schwerem) Asthma. Die Übungen für die NutzerInnen erläutert die sportliche AGG-Botschafterin Heike Drechsler in kurzen Videos. Das PneumoDigital Siegel stuft die App als übersichtlich gestaltet, gut anwendbar und motivierend ein.

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Sport als Therapie bei Herzschwäche"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der Medical Tribune Verlagsgesellschaft mbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • CHMP empfiehlt SARS-CoV-2-Impfstoff von Moderna für Jugendliche von 12-17 Jahren (Quelle: PEI, 23.7.2021)
  • CHMP empfiehlt SARS-CoV-2-Impfstoff von Moderna für Jugendliche von 12-17 Jahren (Quelle: PEI, 23.7.2021)