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Medizin
25. Juli 2014

Sport und Bewegung trotz Krebserkrankung: Stiftung Leben mit Krebs fördert Aktionstage mit 200 Euro

Zwischen dem 15. und 20. September veranstaltet die Stiftung Leben mit Krebs zum zweiten Mal die Aktionswoche "Sport und Bewegung für Menschen mit Krebs". Vereine, Reha-Kliniken, Selbsthilfegruppen und weitere Institutionen in Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sind dazu eingeladen, in dieser Woche einen Aktionstag durchzuführen. Die Stiftung fördert jede Gruppe mit 200 Euro.

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Immer noch herrscht die Überzeugung, dass Sport für Menschen mit Krebs ungeeignet ist. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall. Darauf aufmerksam zu machen - das hat sich die Stiftung Leben mit Krebs auf die Fahnen geschrieben.

Nachdem die Kampagne im vergangenen Jahr in Hessen ein großer Erfolg war, weitet die Stiftung sie in diesem Jahr auf weitere Bundesländer aus: Zwischen dem 15. und 20. September findet die Aktionswoche "Sport und Bewegung für Menschen mit Krebs" in Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz statt. Vereine, Reha-Kliniken, Selbsthilfegruppen, onkologische Praxen und ähnliche Einrichtungen können sich unter www.sportfest-krebs.de für die Aktionswoche registrieren und ihren individuellen Aktionstag für Krebspatienten veranstalten.

Neuen Lebensmut gewinnen

"Die Diagnose Krebs verändert das Leben der Betroffenen schlagartig und führt in vielen Fällen zum Rückzug aus der Gesellschaft", erklärt Klaus Schrott, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Leben mit Krebs. "Durch gemeinsame sportliche Betätigung kommen Patienten zusammen und überwinden die krankheitsbedingte Isolation. Sie gewinnen neuen Lebensmut und motivieren andere Betroffene. Mit der Aktionswoche möchten wir erreichen, dass sich Patienten trotz der Krankheit trauen, Sportliches zu leisten", so Schrott.

Bei schon zehn Teilnehmern erhält die Einrichtung 200 Euro Fördergeld

Jede teilnehmende Organisation wird von der Stiftung unterstützt. Wenn mindestens zehn Betroffene teilnehmen und anschließend eine kurze Dokumentation über den Tag eingereicht wird, erhält die Gruppe von der Stiftung 200 Euro. Dr. Freerk Baumann (Deutsche Sporthochschule Köln) und Dr. Joachim Wiskemann (Nationales Centrum für Tumorerkrankungen Heidelberg) haben Vorschläge für das Bewegungsprogramm am Aktionstag entwickelt. "Körperliche Aktivität gehört zu einer der wichtigsten Nachsorgemaßnahmen für Krebspatienten. Mit der Aktionswoche möchten wir diesen Aspekt hervorheben und der breiten Öffentlichkeit bekannt machen", sagt Wiskemann. "Es ist nie zu spät, mit Bewegung zu beginnen", fügt Baumann hinzu. Die Vorschläge der Sportmediziner und die Anleitung für den Aktionstag finden Organisationen im Internet.

Körperliche Aktivität verbessert die Lebensqualität

Fast 40 Vereine und Institutionen aus Hessen realisierten im letzten Jahr den Aktionstag für ihre Mitglieder und Patienten. Rund 1.000 Menschen mit Krebs machten mit und erlebten, dass Sport und Bewegung auch mit Krebserkrankung möglich ist. "Bewegung führt dazu, dass wir unseren Körper spüren - unabhängig davon, ob wir krank oder gesund sind. Das Spüren wird meist wohltuend empfunden", erklärt Olav Heringer, Facharzt für Onkologie am Medicum Facharztzentrum in Wiesbaden. Körperliche Aktivität verbessert die Lebensqualität und verringert Symptome wie Abgeschlagenheit und Erschöpfung. Außerdem steigert Bewegung das Selbstwertgefühl und die Vitalität von Patienten.

Quelle: Stiftung Leben mit Krebs


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