Dienstag, 9. August 2022
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Medizin

Sportmediziner bezweifeln hohen Einfluss des "Sport-Hormons" Irisin

Vor knapp zwei Jahren hatte ein Nature-Artikel von US-Forschern über ein neu entdecktes Hormon hohe Wellen geschlagen. Die Wissenschaftler glaubten, mit Irisin ein "Sport-Hormon" gefunden zu haben, das bei körperlicher Aktivität den Kalorienverbrauch erhöht und auch danach im Ruhezustand den Fettabbau vorantreibt. Sportmediziner der Universität des Saarlandes haben diesen hohen Einfluss von Irisin auf den menschlichen Stoffwechsel jetzt in Frage gestellt. In einer breit angelegten Trainingsstudie unterschied sich nach einem halben Jahr die Irisin-Konzentration der trainierenden Versuchspersonen nicht von der einer Kontrollgruppe. Der Traum von einem therapeutischen Einsatz des Hormons für übergewichtige Menschen scheint damit vorerst geplatzt.


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