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Medizin
27. Januar 2017

Tollwutviren zeigen Verschaltungen im gläsernen Gehirn

Wissenschaftler unter Federführung der Universität Bonn nutzen Tollwutviren für ein neuartiges Testsystem: Gekoppelt an ein grün fluoreszierendes Protein zeigen die Viren, wo sich in Mäusegehirnen implantierte Ersatzzellen mit dem Nervennetzwerk verschaltet haben. Kombiniert mit einer "Vergläserung" des Gehirns und der Lichtscheibenmikroskopie lässt sich so erstmals der Transplantationserfolg im gesamten Gehirn visualisieren. Die Forscher sehen in dieser Methode ein großes Potenzial für die Entwicklung von neuronalen Zellersatzverfahren.

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