Freitag, 19. August 2022
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Medizin

Umfrage: Imageschub für Pharmaunternehmen durch COVID-Pandemie

Umfrage: Imageschub für Pharmaunternehmen durch COVID-Pandemie
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Das Ansehen von Pharma-Unternehmen ist in den vergangenen 3 Jahren deutlich gestiegen. Heute schreiben 9 von 10 Befragten den Unternehmen eine sehr hohe Kompetenz in der Arzneimittelentwicklung zu. Das ist ein Anstieg von 11 Prozentpunkten im Vergleich zu einer Amgen-Umfrage aus dem Jahr 2018. 2 Drittel geben an, dass sich ihre Meinung über Pharma-Unternehmen durch die COVID-19-Pandemie deutlich verbessert hat. Dies zeigt eine repräsentative Bevölkerungsumfrage zur Arzneimittelversorgung in Deutschland im Auftrag des Biotechnologie-Unternehmens Amgen (1, 2).

Vertrauen zu Pharmaunternehmen um 8% gestiegen

Im internationalen Vergleich liegen deutsche Pharma-Unternehmen hinsichtlich ihrer Expertise im Bereich Forschung und Entwicklung mit weitem Abstand an erster Stelle. Jeder Zweite sieht deutsche Unternehmen vorn (50%), rund ein Fünftel vergibt den ersten Rang an US-amerikanische (19%) bzw. an europäische Unternehmen (17%). Dabei rangieren europäische Unternehmen bei den unter 30-Jährigen deutlich häufiger an erster Stelle (25%). Das öffentliche Bild von Pharma-Unternehmen hat sich im Vergleich zu 2018 deutlich verbessert: Nicht nur spricht eine größere Zahl der Umfrage-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer den Unternehmen eine hohe Expertise zu, qualitativ hochwertige Arzneimittel zu entwickeln, auch das allgemeine Vertrauen in die medizinische Forschung und Entwicklung ist in den vergangenen 3 Jahren gestiegen. 82% der Befragten sprechen von einem großen Vertrauen (2018: 74%).
 
 

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COVID-19-Pandemie: Gestiegenes Interesse an Forschung und Entwicklung

„Die Pandemie hat das Interesse an der medizinischen Forschung noch einmal gesteigert“, sagt Manfred Heinzer. „Wir sind überzeugt, dass Gesundheitsinformationen, aber auch das Wissen über die Möglichkeiten der Medizin, ein wichtiger Baustein für ein gesundes Leben jedes Einzelnen sind.“ Bei knapp 7 von 10 Deutschen hat die Berichterstattung im Zuge der COVID-19-Pandemie das Interesse an innovativen Therapieansätzen deutlich erhöht (67%). Jeder Zweite hat seit Corona spürbar mehr Vertrauen in neue Arzneimittel (51%). Zudem ist in den vergangenen Monaten, so sagen fast 3 Viertel der Befragten, ihr Wissen über Forschung und Entwicklung gestiegen (72%). So kann die große Mehrheit von 90% der Deutschen den Erfolg bei der Entwicklung der COVID-19-Impfstoffe einordnen: Sie wissen, dass die Impfstoffe deutlich schneller entwickelt, zugelassen und produziert wurden, als es normalerweise bei neuen Wirkstoffen der Fall ist. 59% der Befragten schließen daraus, dass die Zulassung bei anderen Arzneimitteln ebenfalls schneller und unbürokratischer erfolgen sollte.

Quelle: Amgen

Literatur:

(1) Amgen-Studie „Sichere Arzneimittelversorgung: Die Bedeutung des Forschungs- und Produktionsstandorts“, Marktforschungsinstitut Toluna, April 2021.
(2) Amgen-Studie „Einstellungen zu Prävention und neuen Therapieansätzen“, Marktforschungsinstitut Toluna, August 2018.



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