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Medizin
26. Juni 2019

VTE: Wirtschaftliche Alternative mit neuem Biosimilar

Biosimilars können einen wichtigen Beitrag zu einer qualitativ hochwertigen und bezahlbaren Gesundheitsversorgung leisten (1). Mit Enoxaparin BECAT® steht in Deutschland eine wirtschaftliche Alternative zum Originalpräparat Clexane® für die Prophylaxe und Therapie von venösen thromboembolischen Erkrankungen (VTE) zur Verfügung (2). Von allen im Handel befindlichen Dosierungsstärken sind Packungen erhältlich, die für die Patienten zuzahlungsfrei sind. Damit können bis zu 10€ pro Packung (3) eingespart und die oft älteren Patienten finanziell entlastet werden. Mit einer evidenzbasierten und wirtschaftlichen Entscheidung für Enoxaparin BECAT® leisten Therapeuten einen wichtigen Beitrag zur Entlastung des Gesundheitssystems.
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Symposium beim VSOU-Kongress: Aktuelles zur VTE-Prophylaxe und zum Bridging

Bei einem vom Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (BVOU) und der Firma ROVI ausgerichteten Symposium im Rahmen der Frühjahrstagung der Vereinigung Süddeutscher Orthopäden und Unfallchirurgen e.V. (VSOU) diskutierten renommierte Experten über die aktuellen Strategien zur Thromboseprophylaxe sowie den Stellenwert von niedermolekularen Heparinen (NMH) und deren Biosimilars bei orthopädischen Operationen. Wie Prof. Dr. Theodor Dingermann, Frankfurt, ausführte, ist  Enoxaparin BECAT® dem Referenzprodukt in allen primären (Anti-Xa- und Anti-IIa-Aktivität) und sekundären (Verhältnis von Anti-Xa zu Anti-IIa- und TFPI-Aktivität) PK/PD-Parametern äquivalent (4). Dr. Siamak Pourhassan, Oberhausen, erläuterte an praxisnahen Beispielen das aktuelle Vorgehen bei der perioperativen Thromboseprophylaxe und dem sogenannten „Bridging“ bei vorbehandelten Patienten.

AkdÄ befürwortet den Einsatz von Biosimilars

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) empfiehlt den Einsatz von Biosimilars (1). In ihrem Leitfaden Biosimilars wird der Einsatz dieser Nachfolgepräparate empfohlen unter der Voraussetzung, dass eine praxistaugliche Einzeldosisstärke und eine für die Behandlung geeignete Darreichungsform verfügbar sind sowie eine Zulassung für die zu behandelnde Erkrankung vorliegt. Nach Meinung der AkdÄ führt der Markteintritt von
Biosimilars zu einem Preiswettbewerb, der die Arzneimittelkosten der gesamten therapeutischen Gruppe reduzieren und erhebliche Kosteneinsparungen und besseren Zugang zu biologischer Therapie bewirken kann (1).

Herstellung innerhalb Europas

Enoxaparin BECAT® wird in den Produktionsstätten von ROVI, einem spanischen Pharmaunternehmen, das seit über 35 Jahren auf Forschung, Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von NMH spezialisiert ist, in Granada und Madrid hergestellt. Diese sind GMP-zertifiziert und wurden von der FDA geprüft. Das Gesamt-Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil von Enoxaparin BECAT® ist vergleichbar mit dem der Referenzsubstanz (4). Anwendungsgebiete, Dosierung sowie Art der Anwendung der Enoxaparin BECAT® Fertigspritzen entsprechen denen des Referenzproduktes (2).

Quelle: Rovi

Literatur:

(1) Leitfaden Biosimilars der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) 1. Auflage, Version 1.1 August 2017. https://www.akdae.de/Arzneimitteltherapie/LF/PDF/Biosimilars.pdf. Letzter Zugriff 11.06.2019.
(2) Fachinformation Enoxaparin BECAT®, Stand März 2018.
(3) Lauertaxe Stand 01.06.2019.
(4) Martínez González J et al. Drug Design, Development and Therapy 2018; 12: 575-582.


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