Montag, 6. Juli 2020
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Medizin

Beiträge zum Thema: Antibiotika

Dezember 2016

Früherkennung der Sepsis mit BigData

Durch eine Sepsis hervorgerufenes Organversagen ist die Haupt-Todesursache auf Intensivstationen. Die wirksamste Maßnahme, um Patienten mit einer gesicherten Sepsis erfolgreich zu behandeln, ist eine rechtzeitige und adäquate Antibiotika-Therapie. Dies setzt die frühe und verlässliche Diagnose einer Sepsis bei Intensivpatienten voraus, was jedoch auch heute noch eine große medizinische Herausforderung darstellt. Ein an der Universitätsmedizin Mannheim entwickelter neuartiger Ansatz zur Früherkennung der Sepsis könnte die Prognose der Betroffenen...

DGI und ADKA: Wiederholt Lieferengpässe bei Antibiotika – Patientensicherheit ist in Gefahr

Derzeit kommt es auf dem deutschen und internationalen Arzneimittelmarkt erneut zu Lieferengpässen bei Antibiotika. Betroffen ist unter anderem die hochwirksame Wirkstoffkombination Piperacillin/Tazobactam. Lieferengpässe bei Antibiotika und anderen lebenswichtigen Arzneimitteln wie Krebs- und Notfalltherapeutika treten immer wieder auf und dauern teils Monate an. Experten der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie e.V. (DGI) und des Bundesverbandes Deutscher Krankenhausapotheker e.V. (ADKA) warnen, dass diese Engpässe die Patientensicherheit gefährden und die...

November 2016

Epigenetisches Modell für die Entwicklung von Blutzellen

Epigenetisches Modell für die Entwicklung von Blutzellen
Max-Planck-Institut für Informatik

Mit bioinformatischen Methoden ist es Wissenschaftlern aus Saarbrücken, Cambridge und Wien gelungen, Unterschiede in Blutstammzellen verschiedener Entwicklungsstufen zu finden und die epigenetischen Veränderungen während ihrer Differenzierung zu beschreiben. Dank neuartiger Sequenzierungs-Technologie konnten die Epigenome aus nur wenigen oder sogar einzelnen Zellen kartiert werden. Mittels maschinellem Lernen wurde aus den Ergebnissen ein Modell menschlicher Blutdifferenzierung direkt aus der Methylierung der Zell-DNA gewonnen. Damit steht ein neuer bioinformatischer Ansatz...

Clostridium difficile-Infektionen: „Schnelle und schweregradgerechte Behandlung verhindert Rezidive und Todesfälle“

„Bei Patienten mit Clostridium difficile-Infektionen (CDI) kommt es vor allem auf eine schnelle und schweregradgerechte Behandlung an. So lassen sich Rezidive und Todesfälle verhindern“, sagte Prof. Dr. Martin Storr, Gastroenterologe am Internistenzentrum / MVZ Gauting-Starnberg. Fidaxomicin (DificlirTM) hat in Studien bewiesen, dass es Rezidive signifikant häufiger verhindert als Vancomycin und so die anhaltende Heilungsrate erhöht (1,2).

Salmonellen: Schweinefleisch nach wie vor bedeutende Infektionsquelle

Die Ergebnisse des repräsentativen Zoonosen-Monitorings 2015, die das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) veröffentlicht hat, zeigen, dass Schweine zum Teil Träger von Salmonellen sind (5 bis 10% positive Kotproben) und es im Rahmen der Schlachtung zu einer Kontamination der Schlachtkörper und des Fleisches mit eingetragenen Keimen kommen kann. Insbesondere aufgrund des teilweise üblichen Rohverzehrs (z. B. als Mett) geht von Schweinefleisch ein potenzielles Risiko für eine Infektion des Menschen mit Salmonellen aus.

Mukoviszidose: Ansteckung mit resistentem Klon des Mycobacterium abscessus

Patienten, die an Mukoviszidose (Zystischer Fibrose) leiden, haben häufig Atemwegsinfektionen, die ihren Zustand verschlimmern und oft eine Hospitalisierung erforderlich machen. Ca. 5-10% der Patienten mit Zystischer Fibrose infizieren sich mit dem bei Gesunden i.d.R. nicht relevanten Mycobacterium abscessus. Das Bakterium ist Antibiotika-resistent und triggert entzündliche Vorgänge in der Lunge. In einer jetzt in Science veröffentlichten Studie wurde das bakterielle Genom von 100 Patienten weltweit untersucht und festgestellt, dass es sich immer wieder um die...

Geriatrische Patienten: Wie vermeiden Hausärzte am besten inadäquate Medikationen?

„Noch wissen wir also nicht, wie wir das Problem der potenziell inadäquaten Medikation am besten in den Griff bekommen“, sagt Studienkoordinator PD Dr. Ulrich Thiem, Chefarzt der Klinik für Geriatrie im Geriatrie-Zentrum Haus Berge in Essen. Mit der RIME-Studie („Reduction of potentially Inappropriate Medication in the Elderly”) wollten die Wissenschaftler herausfinden, wie sich potenziell inadäquate Medikation bei noch selbstständig lebenden Senioren in hausärztlicher Behandlung reduzieren lässt.

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EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Bayern beschließt Corona-Tests für jedermann – Hierfür sollen die Kapazitäten von 20.000 auf 30.000 Tests pro Tag erhöht werden (dpa, 30.06.2020).
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