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Medizin

Beiträge zum Thema: Nutzenbewertung

März 2017

Hochrisiko-Medizinprodukte: In 6 von 8 Fällen sieht das IQWiG kein Potenzial

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat acht Bewertungen des Nutzens und Potenzials neuer Behandlungsmethoden mit Medizinprodukten hoher Risikoklasse abgeschlossen. Neben der gezielten Lungendenervierung bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) wurde eine weitere Methode für gleich sieben Indikationen untersucht: Mit ultraschallgesteuertem hochintensivem fokussiertem Ultraschall (USgHIFU) sollen neben Endometriosen und Myomen des Uterus auch Pankreastumoren, primäre und sekundäre Lebertumoren sowie primäre und...

Diabetes 2030: Stimme der Patienten stärken, gemeinsam Versorgung optimieren

In Deutschland sterben jedes Jahr sechsmal so viele Menschen an Typ-2-Diabetes und seinen Folgen als bisher angenommen (1). Diese neue Erkenntnis aus den Daten von knapp 65 Millionen Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen stand am Beginn der Veranstaltung „Diabetes 2030“, zu der Novo Nordisk bereits zum zweiten Mal eingeladen hatte. „Diabetes ist eine schwere, mitunter tödliche, chronische Erkrankung mit dramatischen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Konsequenzen“, stellte Tagungspräsident Prof. Dr. Diethelm Tschöpe fest: „Trotzdem...

April 2016

Sacubitril/Valsartan bei chronischer Herzinsuffizienz: Hinweis auf beträchtlichen Zusatznutzen

Die Fixkombination aus Sacubitril und Valsartan (Handelsname: Entresto) ist seit November 2015 für Erwachsene mit symptomatischer, chronischer Herzinsuffizienz zugelassen, bei denen die Pumpfunktion (Ejektionsfraktion), eingeschränkt ist. In einer frühen Nutzenbewertung hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nun untersucht, ob diese Wirkstoffkombination Patientinnen und Patienten einen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie bietet.

HIV-positive Kinder und Jugendliche: Zusatznutzen von Rilpivirin nicht belegt

Der Wirkstoff Rilpivirin ist als Monopräparat unter dem Handelsnamen Edurant bereits seit 2011 für Erwachsene zugelassen, die mit dem Humanen Immundefizienz-Virus Typ 1 (HIV-1) infiziert sind. Seit November 2015 dürfen auch HIV-1-infizierte Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren mit Rilpivirin behandelt werden, sofern sie noch keine andere antiretrovirale Therapie erhalten haben und ihr Blut pro Milliliter höchstens 100 000 Kopien der viralen RNA enthält (sogenannte Viruslast).

G-BA bestätigt beträchtlichen Zusatznutzen von Aclidiniumbromid bei COPD

In seinem aktuell veröffentlichten Beschluss hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit (IQWiG) vorgeschlagene positive Bewertung für Aclidiniumbromid (Eklira® Genuair®/Bretaris® Genuair®) im Wesentlichen bestätigt. Demnach wurde für Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) – Schweregrad III mit weniger als zwei Exazerbation pro Jahr - gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie Formoterol ein Hinweis...

Genvoya bei HIV-Infektion: Bei einigen Erwachsenen überwiegen positive Effekte, bei anderen negative

Die Fixkombination aus den Wirkstoffen Elvitegravir, Cobicistat, Emtricitabin und Tenofoviralafenamid ist unter dem Handelsnamen Genvoya seit November 2015 als Therapie für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren zugelassen, die mit dem Humanen Immundefizienz-Virus Typ 1 (HIV-1) infiziert sind. In einer frühen Nutzenbewertung hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nun untersucht, ob diese Wirkstoffkombination Patientinnen und Patienten einen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie bietet.

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