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Medizin

Beiträge zum Thema: Dysfunktion

September 2019

Periphere arterielle Verschlusskrankheit: Paclitaxel-beschichtete Produkte weiterhin primäre Therapieoption

Paclitaxel-beschichtete Produkte wie beschichtete Ballonkatheter (DCB) oder Medikament-freisetzende Stents (DES) bleiben eine primäre Therapieoption für Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) und hohem Restenoserisiko oder Restenosen. Darauf haben Experten des BVMed-Fachbereichs „Periphere Gefäßmedizin“ vor dem Hintergrund jüngster Empfehlungen der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde (FDA) hingewiesen. In den letzten Monaten hatte eine griechische Metaanalyse von Dr. Katsanos bei Ärzten und Patienten für...

Typ-2-Diabetes: Ertugliflozin zeigt günstige Auswirkung auf Nierenfunktion

Bei Typ-2-Diabetikern, die mit dem SGLT-2-Hemmer Ertugliflozin über 2 Jahre behandelt wurden, sank die geschätzte glomeruläre Filtrationsrate (eGFR) in den ersten 6 Wochen vorübergehend leicht ab, erreichte aber nach Woche 6 wieder den Ausgangswert. In Woche 104 betrugen die Veränderungen gegenüber dem Ausgangswert -0,2 bzw. 0,1 ml/min pro 1,73m² für 5 mg bzw. 15 mg Ertugliflozin. Bei Patienten, die zu Studienbeginn unter einer Albuminurie litten, verringerte der SGLT-2-Hemmer die Eiweißausscheidung bis Woche 104. Dies zeigten die Ergebnisse...

HIV: Umstellung auf Doravirin/3TC/TDF bei supprimierten HIV-1-Patienten vergleichbar mit Fortführung der bisherigen HIV-Therapie

Doravirin ist ein NNRTI, der seit Mitte Januar 2019 in Kombination mit den beiden NRTIs 3TC und TDF als Fixdosiskombination – Delstrigo® – und als Einzeltablette – Pifeltro® – verfügbar ist. Delstrigo® enthält 100 mg Doravirin DOR, 300 mg 3TC und 300 mg TDF. Beide Formulierungen sind zugelassen für die Behandlung HIV-1-infizierter Erwachsener, deren HI-Viren keine Mutationen aufweisen, die bekanntermaßen mit einer Resistenz gegen die Substanzklasse der NNRTI assoziiert sind (1, 2).

August 2019

Typ-1-Diabetes: 100.000 Babys auf erhöhtes Risiko in Freder1k-Studie untersucht

Typ-1-Diabetes: 100.000 Babys auf erhöhtes Risiko in Freder1k-Studie untersucht
© adimas - stock.adobe.com

Es ist ein erster Meilenstein für eine der größten Kooperationen der Typ-1-Diabetes-Forschung in Europa: Die internationale Plattform GPPAD („Globale Plattform zur Prävention von Autoimmun-Diabetes“) hat länderübergreifend 100.000 Neugeborene in Europa auf ein erhöhtes genetisches Risiko für Typ-1-Diabetes getestet. Teilnehmer „100.000“ ist der 2 Wochen alte Arthur aus Eilenburg in Sachsen.

Asthma-Phänotyp mit SAD: Präparate mit extrafeinen Wirkstoff-Partikeln senken Exazerbationsrate

Asthma-Phänotyp mit SAD: Präparate mit extrafeinen Wirkstoff-Partikeln senken Exazerbationsrate
© Orawan - stock.adobe.com

Bei etwa 35% der Asthma-Patienten in Deutschland ist die Erkrankung nur unzureichend kontrolliert (1). In vielen Fällen, so ein Ergebnis der ATLANTIS-Studie (AssessmenT of smalL Airways involvemeNT In aSthma), ist die Ursache dafür eine Dysfunktion der kleinen Atemwege (small airways dysfunction, SAD) (2). Um eine Störung in der Peripherie der Lunge zu diagnostizieren, sind gängige Messmethoden wie die Spirometrie nicht ausreichend. Daher wird der Asthma-Phänotyp mit SAD bisher unzureichend diagnostiziert. Als eine geeignete Messmethode in der pneumologischen...

Herzinsuffizienz: Positive Studienergebnisse zu Dapagliflozin

Herzinsuffizienz: Positive Studienergebnisse zu Dapagliflozin
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Positive Ergebnisse der Phase-III-Studie DAPA-HF zeigen, dass Dapagliflozin (Forxiga®) im Vergleich zu Placebo eine statistisch signifikante und klinisch bedeutsame Verringerung des primären kombinierten Endpunkts erreichte. Dieser war definiert als Zeit bis zum ersten Auftreten von kardiovaskulär bedingtem Tod oder Verschlechterung von Herzinsuffizienz (definiert als Hospitalisierung aufgrund von Herzinsuffizienz oder notfallmäßigem Arztkontakt wegen Herzinsuffizienz). Die Studie wurde bei Herzinsuffizienz-Patienten mit reduzierter Ejektionsfraktion...

Colitis ulcerosa: EMA empfiehlt Zulassung für Ustekinumab

Colitis ulcerosa: EMA empfiehlt Zulassung für Ustekinumab
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) hat heute die Marktzulassung von Ustekinumab für die Behandlung der mittelschweren bis schweren aktiven Colitis ulcerosa (CU) empfohlen. Dies betrifft erwachsene Patienten, die auf konventionelle Therapien oder ein Biologikum unzureichend angesprochen haben, nicht mehr darauf ansprechen oder eine Unverträglichkeit oder eine Kontraindikation gegen eine entsprechende Behandlung aufweisen (1). Ustekinumab ist der erste Behandlungsansatz, um gezielt die Aktivität der Interleukine...

Typ-2-Diabetes: Europäische Kommission genehmigt Zulassungsänderung für Dapagliflozin

Typ-2-Diabetes: Europäische Kommission genehmigt Zulassungsänderung für Dapagliflozin
© Spectral-Design / Fotolia.com

Die Europäische Kommission hat die Zulassungsänderung für Dapagliflozin (Forxiga®) bei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes genehmigt. Damit berücksichtigt sie die positiven Daten aus der Phase-III-Studie DECLARE-TIMI 58 in Bezug auf die Reduktion von Hospitalisierungen aufgrund von Herzinsuffizienz sowie die Reduktion renaler Ereignisse (1). Die Studie umfasste mehrheitlich Typ-2-Diabetes Patienten ohne manifeste Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Alzheimer: Toxische Wirkung von Beta-Amyloid aufgeklärt

Alzheimer: Toxische Wirkung von Beta-Amyloid aufgeklärt
© Yonghai Zhang and Arthur Konnerth / TUM

Überaktive Nervenzellen in bestimmten Hirnbereichen gelten als eine frühe Erscheinung bei Alzheimer. Erstmals gelang es einem Team der Technischen Universität München (TUM) die Gründe und Mechanismen dieses anfänglichen und damit wichtigen Schritts grundlegend aufzuklären. Der aktivierende Hirnbotenstoff Glutamat kann nicht schnell genug abtransportiert werden und verstärkt somit die krankhafte Erregung von Nervenzellen. Diese Störung ist wahrscheinlich entscheidend für die eingeschränkte Lern- und Merkfähigkeit der Erkrankten.

Molekulargenetik: Entfernung der CTCF-Bindungsstellen vermindert Präzision der Genexpression

Molekulargenetik: Entfernung der CTCF-Bindungsstellen vermindert Präzision der Genexpression
© Sebastian Kaulitzki - stock.adobe.com

Aufgrund von Erkenntnissen bei der Untersuchung grundlegender Mechanismen der Genregulation und menschlicher Erbkrankheiten gingen Forschende bisher davon aus, dass die dreidimensionale Struktur der DNA für die Regulation von Genen essentiell ist. Durch Entfernung und Verlagerung von Bindungsstellen für CTCF, einen der Hauptakteure für die 3D-Faltung des Genoms, hat ein Team um Daniel Ibrahim und Stefan Mundlos am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik diesen Einfluss jetzt gezielt untersucht. Durch Entfernung der CTCF-Bindungsstellen verringerte sich die...

Diabetes: Neue Klassifizierung?

Diabetes: Neue Klassifizierung?
© abidika - stock.adobe.com

Aktuelle Studien liefern Hinweise auf eine neue Betrachtung der bekannten Diabetes-Klassifizierung in Hinblick auf unterschiedlich hohe Risiken für Diabetes-assoziierte Komplikationen. Forscher des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) und ihre Partner vom Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) und der Universität Lund in Schweden haben nun verschiedene Cluster identifiziert, die die Aufteilung des Diabetes in Subtypen ermöglichen. Zwei dieser Untergruppen weisen ein höheres Risiko für Fettlebererkrankungen und Neuropathie auf. Entsprechend dem Konzept der...

Typ-2-Diabetes: Stärkere HbA1c-Senkung unter Sitagliptin bei geriatrischen Patienten

Typ-2-Diabetes: Stärkere HbA1c-Senkung unter Sitagliptin bei geriatrischen Patienten
© Robert Kneschke - stock.adobe.com

Bei Typ-2-Diabetikern ≥ 65 Jahre mit leicht eingeschränkter Nierenfunktion senkte der zusätzlich zur Standardtherapie gegebene DPP-4-Hemmer Sitagliptin den HbA1c-Wert im Vergleich zum Ausgangswert stärker als der SGLT-2-Hemmer Dapagliflozin. Unter Sitagliptin erreichten auch mehr Patienten den HbA1c-Zielwert von < 7,0%. Dies zeigten die Ergebnisse eine Post-hoc-Analyse der CompoSIT-R-Studie, die kürzlich auf der Jahrestagung der American Diabetes Association in San Francisco vorgestellt wurde (1).

Diabetes-Sonderformen: Medikamente, Virusinfektion, Mukoviszidose oder Gendefekte können Auslöser sein

Diabetes-Sonderformen: Medikamente, Virusinfektion, Mukoviszidose oder Gendefekte können Auslöser sein
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Diabetes Typ 1, Diabetes Typ 2, Schwangerschaftsdiabetes – diese Stoffwechselerkrankungen sind allgemein bekannt. Was viele Hausärzte in Deutschland aber nicht wissen: Es gibt auch Sonderformen des Diabetes. Immer noch kommt es bei diesen Ausprägungen zu einer falschen Behandlung, weil sie nicht richtig diagnostiziert oder mit anderen Diabetesformen verwechselt werden. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) erklärt, wie die seltenere Diabetes-Untergruppe erkannt wird und was bei der Therapie beachtet werden muss.

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Bissverletzungen von Haustieren dürfen keinesfalls unterschätzt werden. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) hin. Was manchmal zunächst harmlos aussieht, sollte trotzdem ernst genommen werden. Denn bei einem Biss werden Krankheitserreger des Tieres auf den Menschen übertragen. Die Eintrittspforte kann sich dabei sofort verschieben und somit verschließen. Unbehandelt können schwere Entzündungen entstehen, bei denen neben der Haut auch Muskeln, Sehnen, Nerven und Knochen dauerhaft geschädigt werden können. Daher...

EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Italien verlängert Notstand bis Oktober (dpa, 29.07.2020).
  • Italien verlängert Notstand bis Oktober (dpa, 29.07.2020).

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