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Medizin

Beiträge zum Thema: COPD

April 2014

Asthma und COPD: Trotz Inhalationstherapie ist ausreichende Symptomkontrolle keine Selbstverständlichkeit

Die inhalative Therapie ist eine hoch effektive, aber mitunter komplexe Behandlungsform bei obstruktiven Atemwegserkrankungen. Auf einem vom Unternehmen Teva unterstützten Symposium im Rahmen des 55. DGPKongresses beleuchteten ausgewiesene Experten aus Klinik und Praxis die Ursachen für die nach wie vor hohe Rate an symptomatischen Patienten und diskutierten verschiedene Strategien zur Optimierung des Therapieerfolgs. Eines der größten Hemmnisse einer erfolgreichen Inhalationstherapie sind nach übereinstimmender Auffassung der Experten die hohen...

DGP 2014: Feinpartikel gegen Entzündungen der kleinen Atemwege wichtig bei Asthma und COPD

Das Dosier-Aerosol FOSTER® pMDI mit der Fix-Kombination aus Formoterol und Beclometason   ist nun neben Asthma auch zugelassen bei COPD; die Zulassungserweiterung basiert auf drei Studien (FORWARD, Studie von Calverley und FUTURE). Dr. Thomas Voshaar, Moers wies auf die Unterschiede zwischen Lungenemphysem- und Bronchitis-Patienten innerhalb der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung hin. "Exazerbationen treten beispielsweise in der Gruppe der Bronchitiden viel häufiger auf als bei Patienten mit Emphysem. Bei COPD verfolgt man ein...

DGP 2014: Glykopyrronium/Indacaterol in Kombi-Inhalator ist Goldstandard Tiotropium und Formoterol bei COPD nicht unterlegen

"Für die Nicht-Unterlegenheitsstudie QUANTIFY wurde das Studiendesign darauf ausgelegt, bei Real-Life-Patienten mit COPD echte Verbesserungen ihrer Symptomatik zu erreichen. Dazu gehörte das zum Planungszeitpunkt beste verfügbare Vergleichspräparat sowie als primärer (statt wie sonst üblich sekundärer) Prüfparameter die Lebensqualität, Atemnot und Verträglichkeit. Die QUANTIFY-Studie hatte deshalb als Prüfparameter nicht den - aus Patientensicht abstrakten- FEV1-Wert, sondern die Symptom-Verbesserung, die die Patienten...

September 2013

ERS 2013: Häufig-Exazerbierer profitieren besonders von COPD-Dauertherapie mit Roflumilast

Eine Subgruppenauswertung der nicht-interventionellen Beobachtungsstudie DACOTA (Daxas® in der COPD Therapie) zeigt, dass insbesondere Patienten mit mehr als zwei moderaten/schweren Exazerbationen im vergangenen Jahr von einer Therapie mit Roflumilast (Daxas®) profitieren. Die Daten wurden im Rahmen des diesjährigen Kongresses der European Respiratory Society (ERS) in Barcelona vorgestellt. Sie belegen den Stellenwert einer antiinflammatorischen Dauertherapie mit Roflumilast als wichtige Säule neben Bronchodilatatoren zur Symptombehandlung.

Phase-III-Ergebnisse: Olodaterol Respimat einmal täglich sorgt bei COPD-Patienten für eine wirksame und anhaltende Verbesserung der Lungenfunktion

Die Daten zweier 48 Wochen dauernder Phase-III-Studien mit über 3.000 Patienten zeigen, dass zusätzlich zu der bisherigen Behandlung verabreichtes Olodaterol Respimat® bei COPD-Patienten (GOLD-Stadien 2-4) verglichen mit der ausschließlich verabreichten bisherigen Therapie für eine statistisch signifikante Verbesserung der Lungenfunktion sorgt (1,2,3). Zur erlaubten Begleitmedikation gehörten lang- und kurzwirksame Anticholinergika, kurzwirksame Beta-Agonisten, inhalierte Kortikosteroide sowie Xanthine.

Aktuelle Daten vom ERS-Kongress zeigen erneut die Wirksamkeit von QVA149 für die COPD-Erhaltungstherapie

Auf dem Kongress der European Respiratory Society (ERS) in Barcelona wurden neue Daten zum ersten dualen Bronchodilatator QVA149 vorgestellt. Sie zeigen erneut die Effektivität der Fixkombination des bewährten langwirksamen Beta2-Agonisten (LABA) Indacaterol und des langwirksamen Muskarinrezeptor-Antagonisten (LAMA) Glycopyrronium in der Behandlung der COPD. Die Ergebnisse belegen eine schnelle und über 24 Stunden anhaltende bronchodilatatorische Wirksamkeit von QVA149 (1,2).

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